fit-PC2 mit Mandriva-One 2010
Geht es denn noch besser? :D
Gestern habe ich auf dem Minirechner fit-PC2 die von Marcel vorgeschlagene Mandriva-One-Version installiert, wobei es mir glatt die Sprache verschlagen hat.
Der fit-PC2 hat enorm an Schnelligkeit zugenommen; nicht nur, dass er nun sehr schnell hoch und runter fährt, auch die Fenster bauen sich zügig auf, Scrollen geht ohne Rumgestotter und sogar Spielen in der Online-Brettspielwelt, wo ich mich ja gerne mal tummle, funktioniert so gut, schnell und reibungslos, dass ich mir gerade überlege, ob ich bei meinem normalen Arbeitsrechner nicht lieber auf ein Upgrade auf Suse 11.2*) verzichte und statt dessen auf Mandriva wechsle.
Gerade durch die Verbesserung in Sachen Schnelligkeit hat der fit-PC2 für mich enorm an Qualität zugenommen. Hätte ich nicht schon so oder so einen tollen Rechner, würde ich ihn nun tatsächlich als möglichen Arbeitsrechner in Betracht ziehen, was mir aufgrund seiner Langsamkeit vorher erst gar nicht in den Sinn kam.
Das Installieren klappte übrigens wie geschmiert, wenn auch erst im zweiten Versuch.
Im meinem Erstversuch wollte ich die Partionierung selbst festlegen (10 GB Swap, 40 GB / und Rest /home), was auch erstmal funktionierte, wenn er mir nicht mit einer Meldung einen Strich durch die Rechnung gezogen hätte. Diese Meldung informierte mich darüber, dass der Plattenplatz nicht ausreichen würde, was ich bei 160 GB Gesamtplattengröße sehr verwunderlich fand. Das Angebot, eine Plattenplatzanalyse durchzuführen, nahm ich dankend an, auch wenn diese nur eine weitere Meldung zur Folge hatte, dass eine Analyse aufgrund fehlender Einhängepunkte nicht auszuführen sei. Beim Wort "Einhängepunkt" musste ich dann erstmal Google zu Rate ziehen, was mich zwar schlauer machte, aber im Falle der Installation nicht weiterbrachte, da ich die entsprechenden Einhängepunkte ja angegeben hatte.
Wie auch immer ... der zweite Versuch lief dann glatt. Ich überließ Mandriva bezüglich der Partionierung das Feld und tat gut daran, da die von Mandriva vorgeschlagene Partionierung so gut wie mit meinem vorherigen Partionierungswunsch übereinstimmte. Ich wurde von jeglichen Mätzchen verschont und bin damit nach meiner bereits in anderen Blogeinträgen mehrfach geschilderten Installationsodyssee mehr als zufrieden. Das Einzige, worüber ich stolperte, waren einzelne Optionen, die ich auszuwählen hatte, die jedoch mit Begrifflichkeiten verbunden waren, die ich bis dato noch nicht gehört geschweige denn gelesen hatte: Verbose mode, Akzenttasten, Metisse und Compiz Fusion. Aber in Zeiten des Internets und des leichten Zugangs zu diesem lassen sich ja Wissenslücken leicht füllen :)
Wer via USB-Stick installieren möchte, findet übrigens hier entsprechende Infos.
Hier mein derzeitiger Desktop - auch hier wieder mit Gnome:
*) Nebenbei, mein Freund hat auf seinem Rechner Suse 11.1 (?) durch 11.2 ersetzt und erfreut sich nun wohl auch an einer verbesserten Schnelligkeit. Um zu schauen, wie stark sich diese Verbesserung auswirkt, hab ich mir vorgenommen erstmal Suse 11.2 auszuprobieren. Aber dazu dann mehr in meinem nächsten Blogeintrag.

