ICH LIEBE ES

Meine derzeitige Arbeitsfläche
Meine derzeitige Arbeitsfläche
09.09.2009 08:31

Ich möchte nur mal kurz meinen Gefühlen Ausdruck verleihen ;)

Habe jetzt meine alte Notfall-Grafikkarte mit 32 MB rausgeschmissen und diese durch eine neue mit 512 MB ersetzt und es ist einfach nur grandios ...

Manche Arbeitsflächen-Effekte sind der absolute Knaller. Mit KSnapshot kann ich explizit aufgeklappte Menüs einfangen, ohne noch groß mit einem Graphikprogramm rumhantieren zu müssen. GIMP ist zwar kein Photoshop, aber das ist im nicht-professionellen Bereich auch nicht unbedingt nötig.


Kommentare
opensuse
MarKre (unangemeldet), Mittwoch, 09. September 2009 12:52:10
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Schön, daß Du Spaß an Deinem neuen Linux-System hast!

Bei Betrachtung des Screenshots fällt mir auf, daß Du openSUSE 11.1 mit mindestens KDE 4.2 benutzt. Wie bekommt man das als Einsteigerin hin?

Ich beispielsweise habe die openSUSE 11.1 mit KDE 4.1 und einem sogenannten One-Click-Paket versucht, auf KDE 4.2 upzugraden. Allerdings scheiterte das an zahlreichen Abhängigkeiten, die aufzulösen nicht wirklich wahre Freude für einen "Frischling" machen.

Wenn Du ebenso mittels One-Click auf KDE 4.2 aktualisiert hast, würde ich mich sehr über einen Bericht freuen. :)

MarKre


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KDE 4 Live
max. (unangemeldet), Mittwoch, 09. September 2009 14:00:24
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Als Einstieg mit einem aktuellen KDE-Desktop eignet sich die KDE-4-Live-CD am besten:

http://home.kde.org/~binner/kde-four-live/

P.S. Bei der One-Click-Installation muss man darauf achten, auch das Qt45-Repo zu aktivieren. Ich füge die Installationsquelle immer von Hand hinzu und rufe dann

zypper refresh
zypper dup

auf.


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Re: KDE 4 Live
MarKre (unangemeldet), Mittwoch, 09. September 2009 17:56:45
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KDE-4-Live... Ist das nicht ein sogenannter "Snapshot", also eine Momentaufnahme der derzeit aktuellsten Pakete von openSUSE?

Ich denke mal, wenn dem so ist, dass diese Version vielleicht zum Probieren und Testen gedacht ist, nicht aber auf einem Produktiv-System eingesetzt werden sollte, da ja sicher ein Haufen an neuen Paketen über die Updates eintrudeln, oder?




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Re: opensuse
Sandy Magasch, Freitag, 11. September 2009 09:16:13
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Hallo MarKre,

sorry, für meine verspätete Antwort. Ich war etwas verhindert.

So. Zuerst muss ich sagen, dass ich zwar Einsteigerin bin, aber das große Glück habe, dass mein Freund sich ein bisschen auskennt und mir ab und zu mal ein paar Sachverhalte erklärt, die ich dann mehr oder weniger gut verstehe. Aber das wirste sicherlich gleich merken ;)

Es ist tatsächlich KDE 4.3 installiert und zwar mittels One-Click.
Mein Freund klärte mich darüber auf, dass Linux für eine Installation benötigte Pakete mit bereits vorhandenen Pakete abgleicht, die sich in Bibliotheken (lib-Verzeichnisse) befinden. Fehlen Pakete, wird eine Liste erstellt, die sowas wie ungelöste Abhängigkeiten aufzeigt. Mit diesem Begriff habe ich allerdings so meine Schwierigkeiten. Vermutlich heißt das aber einfach, dass eine erfolgreiche Installation von bestimmten Paketen abhängt. Ich bitte um Korrektur :)
Diese benötigten Pakete werden dann, wenn ich mich recht entsinne, in dieser Liste zur Wahl gestellt, aus der ich dann immer dieses Paket gewählt habe, das mit der höchsten Versionsnummer angeboten wurde. Und das hat dann geklappt.

Ich kann es leider nicht mehr völlig nachvollziehen. Aber vielleicht sind die paar Krümel für dich aufschlussreich.

Ohne jegliche Hilfe wird so eine Installation sicherlich immer etwas schwer und mit einem großen Unsicherheitsgefühl verbunden sein, weil einem einfach die Logik dahinter gerade als Einsteiger nicht unbedingt bekannt ist.

Ich habe schon arg an den Begriffen bzw. Bedeutungen von Kernel, Betriebssystem und Arbeitsoberfläche zu kauen. Bei Windows gibt es da keine Unterscheidung, von der man als 08/15-User unbedingt wissen muss. Bei Linux kann das aber durchaus hilfreich und auch nötig sein. Aber ich versuche da jeden Tag schlauer daraus zu werden, was auch zu klappen scheint *g* Zumindest fühlt es sich derzeit so an.

Bis dann.

Sandy Magasch









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Re: opensuse
MarKre (unangemeldet), Freitag, 11. September 2009 18:44:59
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Hallo Sandy,

interessant, wie ein "Frischling", der sich recht offen einer Linux-Umgebung nähert, die Erfahrungen beschreibt, die sich bei der aktiven Benutzung ergeben. ;)

Im Grunde sind Deine Ausführungen zur Paketaktualisierung richtig. Yast, als Paketmanagement zuständig für die sogenannte Auflösung der Abhängigkeiten, ist so konzipiert worden, daß auch der unbedarfte Nutzer schnell neue Pakete (und damit Programme) installieren und löschen kann. Leider ist der Nutzer gezwungen, bei Einbindung von Fremdquellen (mit proprietären und nicht unterstützten Paketen), teilweise erhebliche Abhängigkeiten "aufzulösen", also zu entscheiden, was Yast tun soll. Andere Paketmanager - Mandriva's CC zum Beispiel - lösen eigenständig die Abhängigkeiten, Yast sollte sich dies zu Herzen nehmen...

Wenn man openSUSE 11.1 mit den Originalquellen nutzt, ergeben sich kaum bis gar keine Abhängigkeiten, die aufzulösen sind. In unserem Falle aber benutzen wir das Standardsystem (Version 11.1) und haben die nagelneue Desktopumgebung KDE 4.3 installiert. Dabei kommt es dann zu den unschönen Konflikten.

Ich freue mich jedenfalls auf openSUSE 11.2 mit "originalem" KDE 4.3! Bis dahin bleibe ich im Factory-Zweig der aktuellen openSUSE -11.1-Reloaded-Live-CD...

Beste Grüße

MarKre


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Infos zum Autor

Sandy Magasch

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LINUX! Was ist dran? Ich will's wissen und innerhalb von 3 Monaten von Windows los kommen.
Geht das denn überhaupt?

An meinem Monitor hängen derzeit 3 Betriebssysteme: Windows XP und OpenSuse 11.1 mit KDE 4.2 auf meinem regulären Rechner und Mandriva-One 2010 mit Gnome 2.28 auf dem fit-PC2.

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