Zweiter Release Candidate von Mandriva 2010 erschienen

Zweiter Release Candidate von Mandriva 2010 erschienen

Mandriva 2010 RC2

Marcel Hilzinger
10.10.2009 Das Mandriva-Projekt hat den zweiten und voraussichtlich letzten Veröffentlichungskandidaten von Mandriva 2010 zum Download freigegeben.

Die Release-Notes von Mandriva 2010 RC2 starten mit einer Warnmeldung, mit der Vorabversion in keinem Fall ein bestehendes Mandriva-System aufzufrischen, da es sonst mit KDE, Gnome und vermutlich auch anderen Fenstermanagern zu Problemen kommt und die grafische Oberfläche nicht mehr startet. Testwillige sollten deshalb eine Neuinstallation vornehmen.

Neben den üblichen Testmedien stehen für den RC2 auch Virtualbox-Abbilder zum Download bereit, die gleich mit dem Setup des Desktops starten, sodass die eigentliche Installation entfällt.

Hinter dem grafischen Bootmenü steckt Plymouth.

Neben zahlreichen Bugfixes haben die Entwickler in dieser Version auch noch ein paar neue Features eingeführt. So nutzt das System zum Booten nun das von Fedora entwickelte Plymouth, Splashy (welches zum Beispiel Ubuntu nutzt), gehört nicht mehr zur Distribution. Der aktuelle Release Candidate bringt zudem einen Gast-Account mit, der sich für einen temporären Login-Vorgang eignet und über tmpfs ein Home-Verzeichnis bereitstellt.

Das Schloss hinter dem Passworteintrag zeigt, wie sicher das Passwort ist.

Bei den grafischen Oberflächen sind die fertigen Versionen von KDE 4.3.2, Gnome 2.28 und XFCE 4.6.1 integriert, zusätzlich bringt das aktuelle Mandriva auch LXDE und Mobiln 2.0 mit. Moblin soll sich nicht nur für Netbooks sondern auch bei normalen Desktop-Systemen nutzen und über ein einfaches urpmi task-moblin installieren lassen. Für KDE-Fans ist bereits Amarok 2.2 integriert, der Desktop kommt zudem standardmäßig mit aktivierter Nepomuk-Suche. Für Gnome-Fans bringt RC2 eine Vorschau auf die Gnome-Shell mit.

Für Rechner mit wenig RAM bringt Mandriva 2010 die schlanke Oberfläche LXDE mit.

Über die RC2-Version freuen dürften sich auch alle Nutzer mit einem GM500-Grafikchip von Intel, wie er in ein paar Netbooks und den meisten Rechnern mit Atom-Z-Prozessor (zum Beispiel im Fit-PC2) verbaut ist: Die aktuelle Version bringt dazu passende Poulsbo-Treiber mit. Sie befinden sich aber nur auf der Mandriva-One-Version, da die Treiber nicht komplett frei sind. Schließlich bringt das aktuelle Release auch den angekündigten neuen Netprofil-Support mit.

Download: ftp.mandrivauser.de

Auch Moblin ist bei Mandriva 2010 RC2 mit von der Partie.

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Kommentare
ISOs der One erst am Montag, 12.10.2009
man-draker , Samstag, 10. Oktober 2009 23:07:31
Ein/Ausklappen

Ehe sich jemand wundert, warum die entsprechenden Verzeichnisse auf dem Download-Server leer sind. Mandriva hat mitgeteilt, dass die ISOs der One-CDs erst am Montag erscheinen.


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