Zarafa-Entwickler treffen sich in Brüssel
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Zarafa-Entwickler treffen sich in Brüssel

17.06.2010 Auf dem Zarafa-Entwicklertreffen in Brüssel zeigte CTO Steve Hardy die neueste Erweiterung des Open-Source-Groupware-Servers, eine Archivierungsfunktion, die - für den Benutzer transparent - ältere E-Mail automatisch auf langsamere und günstigere Medien auslagert.

"Ein Flag zeigt dem User, wo die Mail gespeichert ist, aber im Alltag wird er, abgesehen von der etwas längeren Zugriffszeit des Speichermedium, nichts davon merken, dass die Mail im Archivsystem ausgelagert ist." so CEO Brian Joseph zu Linux Magazin Online. "Wir rechnen damit, das noch im Quartal 4/2010 oder 01/2011 fertigzustellen."

Hardy zeigte derweil die erste Entwicklerversion des Plugins, das auch vollständig in den Open-Source-Stack von Zarafa integriert werden soll. "Die Auslagerung auf billige, langsame oder auch haltbarere Medien wie Disk oder Tape Libraries reduziert die eigentliche Postfachgröße auf ein Minimum, während alle Funktionen wie die indizierende Volltextsuche via Lucene erhalten bleibt.", erklärt er.

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Die Abbildung zeigt eine archivierte Mail in Zarafa.

Die Open-Source-Groupware Zarafa setzt auf eine PHP-Mapi-Implementierung, die Microsofts Mapi abbildet, so dass sich Outlook-Clients nahtlos an den Server integrieren lassen. Mit Z-Push bietet die holländisch-deutsche Groupware auch Anbindung für alle mobile Clients, die Active Sync sprechen.

Das diesjährige Entwicklertreffen in Brüssel steht voll im Zeichen der Archivierung, HA und Virtualisierung, unter anderem wird am Freitag die innovativste Virtual Machine mit Zarafa prämiert.

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