Was bisher nur etwas umständlich über Firefox-Plugins oder ähnliche Konstruktionen möglich war, soll zukünftig zum Alltag gehören: YouTube-Videos offline betrachten. Creative-Commons-Lizenzen helfen dabei.
“YouTube goes offline”, dieser Satz übertitelt einen Blogeintrag zu YouTubes neuer Offline-Strategie. Die Videoplattform will freie Inhalte fördern und den Usern zukünftig erlauben, bestimmte Videos herunterzuladen und “offline” anzusehen. Damit erfüllt YouTube nach eigener Aussage einen Wunsch zahlreicher User. Möglich machen soll den Schritt die Creative-Commons-Lizenz.
Viele Nutzer würde es nicht stören, wenn sich ihre Inhalte verbreiten, solange ihr Name erwähnt wird, schreibt Produktmanager Thai Tran im YouTube-Blog. Die Creative Commons biete einen Weg, um die Inhalte freizugeben, aber zugleich auf die Namensnennung zu bestehen. Lawrence Lessig, der Erfinder der CC-Lizenzen, begrüßt YouTubes Schritt in seinem Blog ausdrücklich.
Für die Partner von Google gibt es aber auch die Möglichkeit, Videos gratis oder gegen eine geringe Gebühr anzubieten, die sich dann wohl über Google Checkout begleichen lässt. Dabei bietet Google unterschiedliche Lizenzen zur Auswahl. Als Beispiel für so eine Kooperation nennt Google die Zusammenarbeit mit mehreren Universitäten, die Vorlesungen kostenfrei anbieten. Einige kommerzielle Partner testen YouTube hingegen als Vertriebskanal.
Die praktische Umsetzung sieht so aus: Auf YouTubes Seiten gibt es zukünftig einen Download-Button, über den man entsprechende Videos herunterlädt. Die eigene Videosammlung verbirgt sich dann hinter einem eigenen Reiter. Noch befindet sich das ganze Projekt allerdings in der Testphase und wird hier diskutiert.





