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Yoggie macht USB-Stick-Firewall zu Open Source

13.11.2008

Die israelische Security-Firma Yoggie veröffentlicht die Software ihrer Linux-basierten USB-Stick-Firewall Gatekeeper in einer Open-Source-Version. Ein Entwicklerkit für Linux ist bei den Open-Firewall-Produkten auch dabei. Bei dem Produkt handelt es sich um eine Hardware-Firewall im Formfaktor eines USB-Sticks, der allerdings einen kompletten Linux-Rechner als Innenleben enthält. Das kleine Gerät besitzt einen XScale-PXA270-Prozessor von Intel sowie 128 MByte Flash- und 128 MByte-SDRAM-Speicher. Es dient als Schutz für Windows- und Mac-OS-X-Systeme.

Nun macht der Hersteller die Technologie in zwei Geräten für Entwickler zugänglich. Die Open Firewall Pico (für den USB-Port eines einzelnen Rechners) und die
Open Firewall SOHO (mit zwei Ethernet-Ports) erlauben den Zugriff auf das Linux-System der Firewall per SSH. So kann der Entwickler auf dem Stick Kommandos ausführen, Dateien auf das Gerät hochladen oder Debian-Pakete installieren. Dazu hat Yoggie ein Software Development Kit (SDK) gepackt und einen Entwickler-Bereich auf seiner Website eingerichtet. Dort stehen beispielsweise das SDK und eine Kurzanleitung dafür zum Download bereit.

Über die Lizenz des neuen Open-Source-Angebots macht Yoggie leider keine näheren Angaben, auch das Entwicklerforum bietet derzeit keine verlässliche Antwort. Ein Blick in das SDK zeigt ein Linux-System mit viel GPL-Software. Laut Auskunft des Yoggie-Supports ist der veröffentlichte Code GPL-lizenziert.

Die ersten drei Monate bietet Yoggie die Geräte zu einem reduzierten Preis an: Die Open Firewall Pico ist für rund 50 US-Dollar zu haben, die SOHO-Variante für rund 80 Dollar.

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