WordPress erhöht auf 2.5 [Update]

WordPress erhöht auf 2.5 [Update]

Das für den 10. März angekündigte WordPress 2.5, Codename TBD, erscheint aufgrund umfangreicher Tests mit weiterer Verspätung. Nach einer Verschiebung sollte Version 2.5 des Blogging-Systems am heutigen Dienstag erscheinen. Nun sieht es so aus, als verschieben die Entwickler die Veröffentlichung um weitere vier Tage. Bisher gibt es lediglich eine Sneak Preview, die auf dem Release Candidate 1 basiert.

Das besonders bei Bloggern beliebte freie Content Management System soll einige neue Features mitbringen. Neben der Möglichkeit, ab sofort Avatare zu verwenden, ohne dafür Plugins zu nutzen, gibt es eine “automatische Aktualisierung” für Plugins. Dies ist eine Weiterentwicklung der in WordPress 2.3 eingeführten automatischen Update-Benachrichtigung. Sind neue Plugins verfügbar, können Anwender diese einfach per FTP auf ihren Webspace laden.

Die auffälligste Änderung dürfte im Adminbereich stattgefunden haben, wo es zum Beispiel ein neues “Farbschema” gibt. Da dieses von vielen im Vorfeld arg kritisiert wurde, ist es auch möglich, das alte Farbschema beizubehalten. Desweiteren gibt es jetzt eine Right Now Box, die aktuelle Statistiken zum Blog und fette Buttons zum Erstellen einer Seite oder eines Postings enthält.

Eine “Medienbibliothek” unterstützt Anwender bei der Verwaltung ihrer hochgeladenen Anhänge, seien es Bilder, Audio- oder Video-Dateien. WordPress identifiziert die Dateien anhand der Endung und speichert sie in einer zentralen Bibliothek, von wo aus man sie beim Verfassen von Beiträgen “on-the-fly” einfügt.

Seit WP 2.3 lassen sich Beiträge zwar taggen, bisher ließen sich die Tags jedoch nicht vernünftig verwalten. Hier schafft der “Tag-Manager” von WordPress 2.5 Abhilfe. Als nette Spielerei erweist sich die “Anzeige der Passwortstärke”, die angibt, wie sicher und damit brauchbar ein verwendetes Passwort ist.

Wie bei jeder Veröffentlichung eines Updates weisen die Entwickler darauf hin, dass Anwender auf die Kompatiblität der Plugins achten sollten. Wer nach dem Update auf die neue Version keine unangenehmen Überraschungen erleben möchte, kann vorab einen Blick auf die Liste der von den Entwicklern als kompatibel befundenen Plugins werfen. Ganz sicher gehen Anwender, wenn sie vor dem Update ein Backup von Blog und Datenbank anlegen sowie alle laufenden Plugins deaktivieren.

Updategeplagten WordPress-Usern erleichtert dabei nun das Feature “Deaktivierung aller Plugins” das Leben. Damit lassen sich die installierten Plugins mit einem Klick nicht nur deaktivieren, sondern auch genauso schnell wieder aktivieren. Das nächste Update steht in ca. vier Monaten an.

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