Man bedauere, nicht mit einem Mandriva-Paket dienen zu können, heißt es in der Mail, die Faurax in seinem Blog veröffentlichte. Zugleich freue man sich aber, mitzuteilen, dass Skype Teil der Open-Source-Community werde. Auf diese Weise könnten die Linux-Entwickler zukünftig mehr Einfluss auf Skype nehmen und die Software besser an die einzelnen Distributionen anpassen.
Auf die Nachfrage des verblüfften Users, ob das für die nahe Zukunft geplant sei, antwortete der Support: "Ja, in der Tat, die Linux-Version von Skype wird in der nächsten Zukunft Open Source." Unterschrieben hat die Mail ein Jörg von Skypes Customer Support.
Ob und wie ernst Skype diese Aussage meint, wird sich wohl bald zeigen. Kommentatoren im Blog bezweifeln jedoch bereits, dass Skype die wichtigen Komponenten öffnet. Vermutlich werde es sich lediglich um die Freigabe des Codes für die grafische Oberfläche handeln.
Inzwischen gibt es übrigens auch ein Skype-Plugin für Asterisk, welches das Linux-Magazin in seiner aktuellen Ausgabe 12/2009 getestet hat, die gerade an die Kioske kommt.



