Wird Skype Open Source?

Wird Skype Open Source?

Mysteriöse Mail

Der französische Mandriva-Nutzer Olivier Faurax meldete sich beim Support des Videotelefonie-Software Skype wegen eines fehlenden Mandriva-Pakets. Doch statt eines Pakets bekam der User eine Antwort, über die er nicht schlecht staunte.

Man bedauere, nicht mit einem Mandriva-Paket dienen zu können, heißt es in der Mail, die Faurax in seinem Blog veröffentlichte. Zugleich freue man sich aber, mitzuteilen, dass Skype Teil der Open-Source-Community werde. Auf diese Weise könnten die Linux-Entwickler zukünftig mehr Einfluss auf Skype nehmen und die Software besser an die einzelnen Distributionen anpassen.

Auf die Nachfrage des verblüfften Users, ob das für die nahe Zukunft geplant sei, antwortete der Support: “Ja, in der Tat, die Linux-Version von Skype wird in der nächsten Zukunft Open Source.” Unterschrieben hat die Mail ein Jörg von Skypes Customer Support.

Ob und wie ernst Skype diese Aussage meint, wird sich wohl bald zeigen. Kommentatoren im Blog bezweifeln jedoch bereits, dass Skype die wichtigen Komponenten öffnet. Vermutlich werde es sich lediglich um die Freigabe des Codes für die grafische Oberfläche handeln.

Inzwischen gibt es übrigens auch ein Skype-Plugin für Asterisk, welches das Linux-Magazin in seiner aktuellen Ausgabe 12/2009 getestet hat, die gerade an die Kioske kommt.

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Daniel Gultsch
16 Jahre her

ich hoffe die schaffen es dann endlich mal ne 64bit version zu compilen

Kristian Kißling
16 Jahre her
Reply to  Daniel Gultsch
Anonymous Anonymous
16 Jahre her

Super Sache das!

Wer sucht schon bei der französischen Version?

Kartoffelkopf
16 Jahre her

Im Blog von Skype wurde nun offiziell angekündigt, dass der Linux-Client Open-Source wird (das Protokoll bleibt weiterhin proprietär): http://share.skype.com/sites/linux/2009/11/skype_open_source.html

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