Die sprunghafte Erhöhung der Versionsnummer, die am Mittwoch auf einem Firefox/Gecko-Meeting vorgeschlagen wurde, bedeutet nun nicht, dass Anwender zwei Jahre auf die nächste fertige Firefox-Version warten müssen. Vielmehr wollen die Entwickler den zahllosen Änderungen Rechnung tragen, die in Firefox 3.1 - Codename Shiretoko nach einem japanischen Nationalpark - einfließen werden, darunter die Implementierung von TraceMonkey und die native Unterstützung für die freien Video-Codecs Ogg/Theora und Dirac.
"Die Erhöhung der Versionsnummer wird aufgrund der bloßen Menge an Arbeit vorgeschlagen, die Shiretoko zu deutlich mehr als einer kleinen Verbesserung von Firefox 3 machen", lautet eine Begründung für den Vorschlag. Kommt die Idee durch, heißt die nächste Firefox-Beta noch 3.1 Beta 3, ihr aber würde Firefox 3.5 Beta 4 folgen. Auswirkungen hat die Änderung der Versionsnummer auch auf das Firefox-Repository: Trunk würden demnach in Version 3.6a1 umbenannt werden.



