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Windriver bastelt für Kyocera an Android

24.10.2008

Die Kyocera-Tochterfirma Kyocera Wireless nutzt Android-Software für die neue eigene Mobil-Plattform. Das Embedded-Linux-Unternehmen Windriver hat sie als Integrator angeheuert.

Windriver soll für Kyocera Wireless die Android-Software anpassen, vor allem im Bereich Middleware und Benutzeroberfläche. Die kalifornischen Nachbarn sollen auch mit der Integration weiterer Technologien zu Gange sein. Die Kyocera-Firma möchte sich mit der Android-Software einen Vorsprung vor anderen Geräteherstellern sichern, heißt es in der Meldung bei Windriver. Stoßrichtung sind neben Kommunikations- auch Multimediaanwendungen.

Das Kyocera-Wireless-Unternehmen mit Sitz in Kalifornien gründete der japanische Mutterkonzern Kyocera im Jahr 2000, nachdem er den Mobilfunk-Spezialisten Qualcomm gekauft hatte. Wie Qualcomm ist auch Kyocera Wireless auf den CDMA-Markt spezialisiert. CDMA steht für Code Division Multiple Access. Das beschreibt ein Verfahren, das die Übertragung verschiedener Daten auf derselben Frequenz erlaubt, und zum Beispiel bei UMTS-Handys Anwendung findet.

Windriver ist bei der Open Handset Alliance als "Commercialisation Company" gelistet und hat zuletzt im Februar 2008 für den ebenfalls japanischen Partner NEC Android auf einen Chip portiert. Die Open Handset Allianz ist ein Zusammenschluss von derzeit 34 Firmen, die sich in die Bereiche Mobil-Serviceprovider, Mobilgeräte-Hersteller, Halbleiter- und Softwareunternehmen sowie Kommerzialisierung einordnen.

Das Android-System für mobile Plattformen arbeitet mit einem Linux-Kernel und ist erst seit Kurzem quelloffen verfügbar. Es entstand offiziell um den November 2007 herum bei Google.

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