Daniel Kottmair
Mit dem bevorstehenden Release von Windows 7, das im Gegensatz zu Vista auch auf Netbooks akzeptabel schnell laufen soll, schaltet die Microsoft-Marketingmaschine angesichts der überdurchschnittlichen Popularität von Linux auf Netbooks in Sachen Anti-Linux-Propaganda wieder einen Gang höher: Im Internet-Jargon gerne als FUD (Fear, Uncertainty, Doubt) bezeichnet, sollen die in den Trainings-Folien gelisteten angeblichen "Fakten" Ängste bei den Anwendern schüren, so dass diese doch lieber wieder zum bekannten Windows greifen -- eine altbekannte Methode, mit der Microsoft gegen Linux vorgeht, wie schon in den geleakten Halloween-Dokumenten zu lesen war.
Wie üblich bei Microsofts "Get the facts"-Kampagne gegen Linux werden frei erfundene Behauptungen als "Faktum" postuliert. So lernt der interessierte Verkäufer beispielsweise, dass es keinen Videochat-Support und keinen kommerziellen Support für Linux gibt, und dass Scanner, Drucker, Digitalkameras, iPods und allgemein mp3 fast überhaupt nicht unterstützt werden. Besonders interessant ist, dass Microsoft immer wieder betont, dass Windows 7 mit mehr Hardware kompatibel sei als Linux - und das, obwohl mit dem Upgrade auf Windows 7 wieder viele ältere Geräte von den Herstellern nicht mehr mit Treibern unterstützt werden. Der Linux-Kernel-Entwickler Greg Kroah-Hartman behauptete hingegen im Oktober 2008, dass Linux mehr Geräte unterstütze als jedes andere Betriebssystem - inklusive Windows. Kroah-Hartman sagt, dass er diese Behauptung jederzeit belegen kann und dass sogar Microsoft selbst ihm das bestätigt hätte.
Ebenfalls bemerkenswert ist Microsofts Hinweis, dass es "keine Garantie" gäbe, dass ein Patch veröffentlicht wird, wenn ein Sicherheitsleck in Linux entdeckt würde. Denn abgesehen davon, dass in der Vergangenheit kritische Sicherheitslücken in Linux noch nie für eine längere Dauer ohne Patch waren -- ganz im Gegensatz zu Windows, wo eine bekannte kritische Lücke schonmal zwei Jahre ungepatcht bleiben kann -- gibt Microsoft ebensowenig eine Garantie für Patches.
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Stimmt doch. Zitat http://linuxwiki.de/WebCam "http://sourceforge.net/projects/qce-ga/ Treiber für Logitech QuickCam Express, der allerdings mit den neueren Kameras nicht mehr funktioniert " Man muß ja nun auch einmal sehen, welche Hardware gängig ist und das ist halt Logitech oder Microsoft (vermutlich ja eh baugleich) bei den WebCams. Ich kann mich auch erinnern, daß ich das Bild der TV-Karte gesendet habe und in der TV-Anwendung mich selber per WebCam gesehen habe, weil das irgendwie alles via v4l läuft und keine Software halbwegs mitdenkt. Mit vi && vbkdhfgid -dfmbnd && ydgdf -grunz konnte man dann zwar die beiden Geräte tauschen, aber mal im Ernst, das ist doch eine Zumutung. Für meinen Drucker müßte ich unter Linux Treiber kaufen, wenn ich vernünftige Fotos, Duplexdruck und CD-Druck haben will. Mein Scanner wird genausowenig unterstützt wie jeder andere aktuell zu zivilisierten Preisen im Handel befindliche andere auch. Wenn hier also jemand lügt, dann die Linux-Community, die sich den nicht vorhandenen Hardwaresupport schönredet, indem sie den Support für Covox Speech Thing, Tandy Sound, Disney Sound Source und anderen Kram aus dem PC/XT-Zeitalter mitrechnet. MP3 und der ganze Videokram gehen natürlich... wenn man sich die entsprechenden Windows-DLLs zum mplayer dazupackt, was man ja selber machen muß, weil Lizenzen im Weg stehen. Das schafft auch jeder Anfänger ... | ||||||||||||||||||||||||||||
Bis auf die Tatsache, dass ich mich nicht entscheiden kann welche der Lügen in der M$-Schulung eigentlich die dreisteste ist sehe ich die Sache ziemlich locker. Wenn ein Anbieter ein neues Produkt auf den Markt bringt und an keinem einzigen Punkt nachvollziehbar erklären kann warum es besser als seine Vorgänger sein sollte und folglich lieber auf die Mitbewerber einprügelt ist das meinethalben branchenüblich. Aber ansonsten eher arm und peinlich. Wenn besagter Anbieter nun auch noch versucht Verkäufer seines Produktes einer Gehirnwäsche zu unterziehen spricht das auch nicht gerade für Souveränität. Eine kleine Anekdote mag da hilfreich sein (so geschehen bei Atelco in Wiesbaden): Der Verkäufer steht vor einem laufenden Laptop und erklärt, dort sei leider kein Betriebssystem installiert. Nun kann man von FreeDOS halten was man mag. Aber ein Betriebssystem ist es trotzdem. Wenn nun solche Leute, die nicht mal bei ALDI Käse verkaufen dürften Argumentationshilfen gegen Linux an die Hand bekommen darf herzerfrischend gelacht werden. Dass Hunde, die bellen nicht beissen wage ich zu bezweiflen. Dass getretene Hunde bellen ist hingegen absolut sicher. In diesem Sinne wünsche ich dem Redmonder Kopierverein noch viel Spaß bei der Schönung der nächsten Jahresbilanz. René | ||||||||||||||||||||||||||||
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Daß Hersteller versuchen, die Konkurrenz schlechtzureden ist normale Gangart im IT-Geschäft. Die Händler wissen aber genau, daß man die Kommentare eines Anbieters zu Konkurrenzprodukten nicht genau nehmen kann und geben im Regelfall auch nicht viel drauf. Ein anderes populäres Beispiel sind Telefon- und Internetanschlüsse. Da behauptet die Telekom, daß das Netz der Konkurrenten häufiger ausfällt, diese dann keine Techniker haben, die Störungen beheben können bzw. nur mit unabhängigen Elektrofirmen zusammenarbeiten würden, die erst nach viel bürokratischem Aufwand sich dieser Sache annehmen würden. Auch Behauptungen, daß Online-Banking ausschließlich über T-Online möglich sei gab es schon. Dennoch motiviert dies keinen Fachhandel dazu, ausschließlich die Produkte der Deutschen Telekom zu vermarkten. Mit der Strategie, die Microsoft verfolgt habe ich weniger Probleme mit dem, was Apple tut. Microsoft redet zwar Linux schlecht, nennt aber konkrete Punkte, die man als Benutzer selbst hinterfragen kann. Für Apple hingegen gibt es zwei Arten von Computern: PCs, die für Windows da sind und Macs, die für Mac OS da sind. Weitere Betriebssysteme werden nicht thematisiert und nicht unterstützt. Mit Erfolg schafft man es, sowohl die Existenz von Linux vor manchen Zielgruppen gänzlich zu verheimlichen als auch die Tatsache, daß ein Mac an sich auch nur ein PC sei. Zu dem brüstet man sich damit, daß ja ein Mac in der Lage sei, Mac OS X und Windows auszuführen, während ein PC den Nachteil hat, nur für Windows da zu sein und für Mac OS ungeeignet sei - dabei gibt es hier für keinen weiteren Grund als ein Hardware-Dongle in der Apple-Hardware. Die klassischen Anwender im Grafik- und Audiobereich, die zwar die Applikationen gut verstehen, mit denen sie arbeiten aber ansonsten kaum technikbegeistert sind, fallen auf diese Masche wirklich rein. Sie denken nicht über die unterschiedlichen Qualitäten der Betriebssysteme nach sondern verbinden sie direkt mit unterschiedlicher Hardware und überlegen sich, ob sie lieber mit einem hochgestylten proprietären Gerät oder einem langweiligen Standard-PC mit ISO-Tastatur arbeiten wollen. Würde dieser Zielgruppe mehr bewusst werden, daß Hardware und Betriebssysteme eben nicht verheiratet sind und es noch mehr als Mac und Windows gibt, würde es unter den Linux-Anwendern auch eine verstärkte Nachfrage an professionellen Applikationen in diesen Bereichen geben sowie Leute, die auch etwas dazu beitragen, daß solche Anwendungen entstehen können. Stattdessen gibt es unter Linux mit GIMP ein einzelnes Grafikprogramm, das dem typischen Geek, der gerne Bilder bearbeiten möchte oder etwas zeichnen muß, sehr gut gefällt aber das typische Künstlerklientel nicht anspricht. | ||||||||||||||||||||||||||||
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acht Jahre unendteckt blieb der bug unter linux weil ihn nimand zuvor entdeckt hatte .. und wenn wir hier von pachen und bugs reden wann pacht microsoft sein windows so zu das virenscanner firmen konkurs gehen dan kann man von einem bs reden was fürs internet taugt prost windows 7 aber das ist nicht das ziel von windows sondern die girige macht nach macht und macht den wenn du macht hast braucht du kein geld . | ||||||||||||||||||||||||||||
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