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(c) windriver.com
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Tilcon Graphics Suite

Wind River veröffentlicht Tilcon Graphics Suite 5.7

07.09.2009 Wenn man Wind River glaubt, ist die Tilcon Graphics Suite quasi das Beste für die Entwicklung grafischer Anwendungen in eingebetteten Geräten. Die neue Version unterstützt nun auch Wind River 3.0.

Die Tilcon Graphics Suite für eingebettete Systeme hat zwei besondere Eigenschaften: das Interface Development Tool und die GUI Engine. Ersteres ermöglicht, grafische Oberflächen ohne Programmierarbeit zu entwerfen und testen, indem es die Zielplattform simuliert. Letzteres ist eine Vermittlungsschicht zwischen eingebettetem Betriebssystem und der grafischen Oberfläche, die erlaubt, die Grafikausgabe zu ändern, ohne die Anwendungen auf dem eingebetteten Rechner ändern zu müssen.

Version 5.7 der Tilcon Graphics Suite ist nun die erste Version der Embedded-GUI-Entwicklersuite, die nach dem Kauf von Tilcon durch Wind River Anfang des Jahres 2009 auf den Markt kommt. Sogenannte Target Support Packages stehen ab sofort auch für das Wind-River-Linux mit Versionsnummer 3 zur Verfügung.

Das kanadische, 17-köpfige Unternehmen Tilcon war schon seit 2004 Partner von Wind River und gab Ende 2008 die letzte Version 5.5.5 seiner GUI-Suite heraus. Durch die jetzige Zusammengehörigkeit hat Wind River nach eigenen Angaben die Integration voran getrieben. So gebe es nun einheitliche APIs, egal für welche Betriebssystemplattform, dazu kommt eine neue Integrationsfunktion der GUI-Suite für die IDE Wind River Workbench.

Wind River bietet auf seinen Webseiten ein ISO-Image zum Download an, mit dem sich die Grafik-Suite als Live-DVD ausprobieren lässt, allerdings nicht mit Wind River Linux. Die Testumgebung besteht neben der Tilcon Graphics Suite 5.7 unter anderem aus Fedora 9, dem proprietären eingebetteten Echtzeit-Betriebssystem Vxworks 6.7 und der Eclipse-basierten Entwicklungsumgebung Wind River Workbench.

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