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Android und Löwenmaul

Wind River portiert Android auf Snapdragon

11.01.2009 Der Snapdragon-Chipsatz von Qualcomm soll mit schnellen ARM-Prozessoren Intel auf dem Netbook-Markt Konkurrenz machen. Als OS steht nun auch Android zur Verfügung.

Die bei San Francisco ansässigen Systementwickler von Wind River haben das Google-Betriebssystem Android an die Snapdragon-Plattform des Chip-Herstellers Qualcomm angepasst. Es unterstützt nun über die Multimedia-Fähigkeiten des Snapdragon-Chipsatzes Bildschirmauflösungen im WVGA-Formats (854x480). Die Anzeige in "Wide VGA" (WVGA) erweitert die klassische VGA-Anzeige (640 × 480 Pixel) annähernd auf ein 16:9-Breitbandformat. Damit zielen die Partner auf Android-basierte Breitbild-Geräte wie Netbooks oder Navigationsgeräte und sonstige aus den Bereichen Kommunikation und Multimedia. Wind River kündigt gleichzeitig an, seine Entwicklung über die Open Handset Alliance frei verfügbar zu machen.

Die Snapdragon-Plattform stellte Qualcomm im November 2006 vor und baute sie zuletzt im November 2008 mit einer Zweikern-CPU aus. Die auf mobile Kommunikations- oder Spielgeräte und Netbooks zielende Plattform ist zum Beispiel mit einem digitalen Signal-Prozessor (DSP), diversen Multimedia-Fähigkeiten und Breitbandstandards sowie Funkübertragungstechnologien ausgestattet.

Das Android-System für mobile Plattformen arbeitet mit einem Linux-Kernel und ist erst seit Kurzem quelloffen verfügbar. Wind River und Qualcomm, genauer gesagt die von Kyocera aufgekaufte Mobilfunk-Sparte von Qualcomm, verkündeten im Oktober letztes Jahres, dass die Linux-Entwicklerfirma Wind River das Android-Betriebssystem an Googles Android anpassen solle.

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