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Webseiten bleiben schwarz
Protest gegen SOPA

Webseiten bleiben schwarz

17.01.2012
Zahlreiche Websites protestieren am 18. Januar mit schwarzen Seiten gegen den US-amerikanischen Gesetzentwurf Stop Online Piracy Act (SOPA).

Das am 24. Februar abzustimmende Gesetz soll den unrechtmäßigen Betrieb von urheberrechtlich geschütztem Material per Internet bekämpfen. Dabei können die Rechteinhaber wie etwa Musik- und Filmindustrie, Verfügungen erwirken, bestimmte Websites zu sperren. Kritiker halten das für einen unverhältnismäßigen Eingriff in die Meinungsfreiheit und befürchten Schwierigkeiten für Seiten wie Wikipedia oder journalistische Veröffentlichungen.

Aus Protest werden zahlreiche Webangebote am 18. Januar ihre Seiten schwärzen, darunter Mozilla, Reddit, Wikipedia, Wordpress und die Free Software Foundation. Weitere Informationen sowie Softwaretools gibt es auf der Kampagnenseite Sopastrike.com.

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Kommentare
Protest gegen SOPA
Herbert (unangemeldet), Dienstag, 17. Januar 2012 16:50:38
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Hallo.

1. Webseiten sperren ? Geht das schon wieder los ? Erst die Intelligenzallergikerin Ursula von der Leyen (die lieber ihre Zeit damit verbringen sollte, sich um ihren Riesenhaufen selbstgemachter Kinder zu erziehen, anstatt ihre Zeit damit zu verschwenden, vor die Kamera zu treten und über Dinge zu reden, von denen sie keine Ahnung hat !) und jetzt fangen die Amis mit dem Schwachsinn an ? Wann begreifen Politiker endlich, dass man diese blödsinnige Maßnahme durch Tausch der IP des benutzten DNS-Servers in einer Minute austricksen kann - und wenn die Webseite beim US-Provider geperrt wird, geht der Domaininhaber mitsamt seiner Webseite z.B. nach Kanada oder nach Mexiko und dann hat sich das Thema erledigt - unheimlich sinnvoll, was die da machen.

Freie DNS-Server :
http://www.fixmbr.de/opendns-und-andere-freie-dns-server/

Politiker : Ein Drittel ahnungslos, lernunfähig und inkompetent, ein Drittel Lobbyisten, ein Drittel korrupt. Faszinierend !

2. Wie soll man einen Urheberrechtsverstoß im Internet überhaupt beweisen wollen ? Macht es irgendeinen Sinn, Gesetze zu verabschieden, die nur für eine sehr kurze Zeit juristisch verfolgbar sind ? Mit einem verschlüsselten Proxy im Ausland (am besten in Schweden, da die -nichts- loggen müssen) kann man jede Form von Vorratsdatenspeicherung, Abmahnwahn und Strafverfolgung im Internet nach Belieben austricksen. Alles, was die "Rechteinhaber" mit ihren übertriebenen Forderungen in der US-Strafverfolgung erreichen, ist, dass Filesharer sehr schnell etwas dazu lernen und z.B. zu verschlüsselten Proxies wechseln, womit sich das Thema Verfolgung dann erledigt hat - und zwar für immer. Hier sind zwei Beispiele für verläßliche VPN-Dienstleister mit sehr hoher Bandbreite, die nur fünf Euro im Monat kosten :

https://www.ipredator.se/ (max.128Bit MPPE)
https://www.vpntunnel.se/de/index.php (2048 Bit OpenVPN)

Den "Strafverfolgungsbehörden" wünsche ich, ganz nebenbei gesagt, im Fall des zuletzt genannten Dienstleisters viel, viel Glück beim Versuch der Entschlüsselung bevor die "Verdächtigen" an Alterschwäche sterben ... :D

3. Ich glaube, über den Ausdruck "Piraterie" in Bezug auf Software braucht man sich nicht mehr zu unterhalten. Jeder, der Richard Stallman's Vorlesungen kennt, weiß, dass das nichts weiter als ein hohles Propagandawort ist, das die Meinung der Leute manipulieren soll, die von der Materie Urherberrecht keine Ahnung haben. Er hat in dem unten aufgeführten Video sogar den Juraprofessor der Universität von Calgary davon überzeugen können, den Begriff nicht mehr zu verwenden, da der Ausdruck schwachsinnig, und Stallman's Logik unabweisbar ist. Es sind sogar Beweise vorhanden, die den Standpunkt von RS untermauern. Der Juraprofessor ist im Übrigen derjenige, der ihn in diesem Video vorstellt.

http://www.youtube.com/watch?v=SNBMdDaYhZA

Mit freundlichen Grüßen,
Herbert.


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