Flock basiert auf Firefox und erschien am Samstag in der neuen Version 1.0. Der Browser dürfte insbesondere Blogger und Anhänger von Web-2.0-Communities erfreuen, bringt er doch alles mit, was das Herz der Zielgruppe erfreut.
Er meldet die Benutzer auf Wunsch automatisch bei Diensten wie Flickr, Twitter oder YouTube an und gibt Laut, sobald ein Bekannter auf einer dieser Plattformen neue Fotos oder Videos postet. Auch private Nachrichten, die über plattformeigene Mail-Systeme eingehen, fängt Flock ab. Eine Blogging-Erweiterung erlaubt es Benutzern zudem, das eigene Blog direkt über den Browser mit Inhalten zu betanken, Fotos lassen sich per Drag’n’Drop austauschen.
Neu in Flock 1.0 ist die People-Sektion im Sidebar: In der erscheinen die zahlreichen Bekannten aus den verschiedenen sozialen Netzwerken mit Bildern und Namen. Laden sie neue Medien hoch, signalisiert Flock das. Außerdem behoben die Entwickler in der aktuellen Version Performance-Probleme und stopften Speicherlecks.
Den Browser gibt es für Linux, Mac OS X und Windows. Linux-Anwender laden die etwa 10 MByte große Datei herunter, entpacken sie über “tar xvzf flock-1.0.en-US.linux-i686.tar.gz” und rufen dann “./flock” aus dem Unterverzeichnis “/flock” auf. Ein kleines Manko gibt es zur Zeit noch: Der Browser bringt von Hause aus nur die englische Sprachunterstützung mit.




