Schnellzeichner

Wayland-Logo
Wayland-Logo

Wayland erhält eigene Zeichenbibliothek

Tim Schürmann
29.07.2013 Michael Forney hat dem voraussichtlichen X11-Nachfolger Wayland eine Bibliothek mit einfachen Zeichenfunktionen spendiert. Die WLD getaufte Bibliothek zeichnet lediglich farbige Rechtecke und einfarbige Texte auf den Bildschirm. Sie ist primär für einfache Anwendungen, wie ein Terminal, gedacht.

Genau das war auch Michael Forneys Anstoß: Er wollte unter anderem den Terminal-Emulator ST auf Wayland portieren. Die großen Bibliotheken in Form von Cairo, Pango und Glib schienen ihm aufgrund ihres Umfangs als „Overkill“ für solch ein kleines Programm.

WLD selbst bietet Backends für den Pixman-Renderer und die BLT-Engine (für Intel-GPUs), die Texte setzt FreeType. Zukünftige Versionen von WLD sollen auch farbige Texte ausgeben können.

Weitere Informationen und Links enthält die Ankündigung auf der Mailingliste.

Ähnliche Artikel

  • Neues vom X11-Nachfolger Wayland
    Die Entwicklung am designierten X11-Nachfolger Wayland geht munter weiter. Derzeit erhält das System weitere interessantere Erweiterungen. Darüber hinaus haben die Entwickler den Code für die Eingabegeräte in eine eigene Bibliothek ausgelagert.
  • Desktop-Shell für Wayland auf dem Rasperri Pi
    Die Firma Collabora arbeitet seit über einem Jahr zusammen mit der Raspberri Pi Foundation an einem Web-Browser und einer Portierung der X11-Alternative Wayland. Jetzt hat das Unternehmen eine frühe Version einer passenden Desktop-Shell für den beliebten Mini-PC veröffentlicht.
  • Tech Preview von Wayland in Fedora 20
    Red Hat und Intel arbeiten mit Hochdruck an einer Portierung von GNOME auf den designierten X11-Nachfolger Wayland. Schon in Fedora 20 sollen Anwender eine Tech-Preview installieren können.
  • Chromium-Wayland macht Fortschritte, Hawaii soll in Fedora landen
    Der X11-Nachfolger Wayland findet immer breitere Zustimmung und Beachtung. Intel portiert derzeit Chromium im Projekt Ozone-Wayland auf Wayland, die neue Desktop-Umgebung Hawaii möchte in Fedora 22 aufgenommen werden und der Compositor Weston läuft mit DirectFB.
  • Wayland-Entwickler Scott Moreau fliegt aus dem Projekt

    Scott Moreau möchte Wayland forken, um die von Compiz bekannten Desktop-Effekte dafür zu entwickeln. Die Wayland-Entwickler sehen jedoch keinen Bedarf, dafür einen Fork zu verwenden. Nach einigem Hin und Her verbannten sie Moreau gestern aus der Mailingliste und dem IRC-Channel.

Kommentare

Aktuelle Fragen

Artikelsuche
Erwin Ruitenberg, 09.10.2014 07:51, 1 Antworten
Ich habe seit einige Jahre ein Dugisub LinuxUser. Dann weiß ich das irgendwann ein bestimmtes Art...
Windows 8 startet nur mit externer Festplatte
Anne La, 10.09.2014 17:25, 4 Antworten
Hallo Leute, also, ich bin auf folgendes Problem gestoßen: Ich habe Ubuntu 14.04 auf meiner...
Videoüberwachung mit Zoneminder
Heinz Becker, 10.08.2014 17:57, 0 Antworten
Hallo, ich habe den ZONEMINDER erfolgreich installiert. Das Bild erscheint jedoch nicht,...
internes Wlan und USB-Wlan-Srick
Gerhard Blobner, 04.08.2014 15:20, 2 Antworten
Hallo Linux-Forum: ich bin ein neuer Linux-User (ca. 25 Jahre Windows) und bin von WIN 8 auf Mint...
Server antwortet mit falschem Namen
oin notna, 21.07.2014 19:13, 1 Antworten
Hallo liebe Community, Ich habe mit Apache einen Server aufgesetzt. Soweit, so gut. Im Heimnet...