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Wayland erhält eigene Zeichenbibliothek

Tim Schürmann
29.07.2013 Michael Forney hat dem voraussichtlichen X11-Nachfolger Wayland eine Bibliothek mit einfachen Zeichenfunktionen spendiert. Die WLD getaufte Bibliothek zeichnet lediglich farbige Rechtecke und einfarbige Texte auf den Bildschirm. Sie ist primär für einfache Anwendungen, wie ein Terminal, gedacht.

Genau das war auch Michael Forneys Anstoß: Er wollte unter anderem den Terminal-Emulator ST auf Wayland portieren. Die großen Bibliotheken in Form von Cairo, Pango und Glib schienen ihm aufgrund ihres Umfangs als „Overkill“ für solch ein kleines Programm.

WLD selbst bietet Backends für den Pixman-Renderer und die BLT-Engine (für Intel-GPUs), die Texte setzt FreeType. Zukünftige Versionen von WLD sollen auch farbige Texte ausgeben können.

Weitere Informationen und Links enthält die Ankündigung auf der Mailingliste.

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