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Ubuntu auf Sparflamme

WattOS Beta 3: Das Energiespar-OS

13.07.2009 Das Ziel von WattOS ist einfach und nützlich: Eine Linux-Distribution zu bauen, die wenig Energie verbraucht.

Dazu haben sich die Entwickler der Distribution ein Ubuntu 9.04 geschnappt, es grün angemalt und zahlreiche Änderungen vorgenommen. So wollen sie dafür sorgen, dass WattOS auch auf schwachbrüstigen Rechnern läuft und wenig Energie verbraucht.

Mittlerweile gibt es eine dritte Betaversion der Distribution, deren Macher zur Zeit noch Entwickler und Helfer suchen. WattOS Beta 3 verbessert den Hardware-Support inklusive der Unterstützung für Wireless-Geräte. WattOS setzt auf den LXDE-Desktop und auf OpenBox. In der neuen Version haben die Entwickler Wicd durch den Network Manager ersetzt. WattOS verfügt über ein eigenes Tool zum Messen des Stromverbrauchs. Dieses installiert die Distribution standardmäßig, der Anwender muss allerdings seinen User in die Powermanager-Gruppe eintragen.

Nicht zuletzt laufen auf WattOS zahlreiche alte Bekannte, wie etwa Abiword, das Open Office ersetzt. Firefox und das Flash-Plugin von Adobe sind auch an Bord. Für das Instant Messaging gibt es Pidgin, Exaile spielt Musik und Totem spielt Filme ab. Neu in WattOS ist ein Gwibber-Client.

Etwas seltsam muten allerdings der Planetwatt Store auf der Webseite an. In ihm kann man unter anderem "ein leichtgewichtiges Betriebssystem" kaufen, sowie ein nicht weiter spezifiziertes "Nerd Journal" und einen Energiespar-Mini-PC. Vermutlich handelt es sich um ein etwas plumpes Sponsoring-System.

WattOS selbst steht kostenlos zum Download bereit. Wer sich die Distribution einmal ansehen will, lädt sich die Live-CD herunter. Es handelt sich um eine Betaversion, sie kann also noch Fehler enthalten.

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Infos zum Autor

Kristian Kißling

Kristian Kißling

Wenn Kristian Kißling nicht gerade für die LinuxCommunity schreibt, arbeitet er als Redakteur bei der Zeitschrift EasyLinux und als Chefredakteur für den Ubuntu User. Am liebsten beschäftigt er sich mit Multimedia- und Unterhaltungssoftware im weiteren Sinne und mit neuer Open-Source-Software, die überraschende Fähigkeiten zeigt.

Zum Blog von Kristian Kißling →


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