Vorschau auf KDE-4-Icons

Vorschau auf KDE-4-Icons

Die KDE-Künstler David Vignoni, Kenneth Wimer und Nuno Pinheiro haben eine Vorschau für ihr Oxygen-Iconset vorgestellt. Die Symbole sollen in KDE 4 zum Einsatz kommen und im Rahmen des Appeal-Projekts die Benutzerfreundlichkeit von KDE erhöhen. Bei der Erstellung von Icons wollen die Grafiker auch Usability-Studien berücksichtigen und sich mit ihren Icons an Anwender in Unternehmen wenden.

Im Gegensatz zum aktuellen Standard-Thema Crystal nimmt Oxygen Abschied vom Comic-Look und favorisiert fotorealistische Icons. Der Clou dabei ist die Abstufung der einzelnen Icon-Sorten. Häufige Aktionen wie Speichern oder Laden sehen sehr schlicht aus, Dokumenten- und Ordnersymbole warten hingegen mit Realismus auf. Bei den Applikationssymbolen drehen die Künstler auf volle Detailstufe. Alle Icons basieren auf dem freien Vektorformat SVG. Im Moment experientieren die Künstler zusätzlich mit Animationen.

Die ersten Oxygen-Icons entstanden während des Appeal-Meetings in Berlin im März dieses Jahres. Das noch junge Appeal-Projekt hat sich als Teil der KDE-Community zum Ziel gesetzt, den KDE-Desktop benutzerfreundlicher zu gestalten. Dabei dient Appeal als Dach für Projekte wie Oxygen.

[1] http://www.oxygen-icons.org
[2] http://appeal.kde.org

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Jan Kandziora
20 Jahre her

Im Gegensatz zum aktuellen Standard-Thema Crystal nimmt Oxygen Abschied vom Comic-Look und favorisiert fotorealistische Icons. Der Clou dabei ist die Abstufung der einzelnen Icon-Sorten. Häufige Aktionen wie Speichern oder Laden sehen sehr schlicht aus, Dokumenten- und Ordnersymbole warten hingegen mit Realismus auf. Ehrlich, was soll das bringen? Application-Icons befinden sich im Menü, in der Titelleiste und in Schnellstartern. Da sind die Icons aber entweder 16×16 oder 22×22 Pixel groß, mehr wäre Platzverschwendung. In dieser Größe sieht ausnahmslos jedes „fotorealistische” Bild aus wie ein brauner Pixelhaufen. Application-Icons müssen für 16×16/22×22 von Hand nachbearbeitet werden und die größeren Versionen bekommt man eh… Mehr »

Benjamin Quest
20 Jahre her
Reply to  Jan Kandziora

Ich finde die Nuvola und Nuvola-Platin icon-Sets sehr sehr ansprechend, letzteres gab es mit dem verblichenen SphinxOS, habe bei David Vignoni schon angefragt, was aus diesen genialen Icons geworden ist. Genial deswegen, weil sie nicht so ganz grellbunt und dennoch sehr prägnant und gleichzeitig unaufdringlich waren.

SVG-Icon-Sets sind eigentlich schon optimal, ein Satz für alle Größen ist doch prima. Bei den Größen möchte ich noch kurz milde widersprechen, Jan, es gibt auch (zugegeben wenige) Fälle in denen ein Schwersichtiger von einem 21 Zöller sitzt und sehr dankbar über (über)große Icons ist.
Benjamin

Christian Stamitz
20 Jahre her
Reply to  Benjamin Quest

Ich finde die Beispielikons ein wenig kontrastarm, das kann natürlich auch an diesem silbrigen Untergrund liegen. Ich glaube man kann jetzt noch nicht sagen wie das am Ende aussehen wird, aber: alle Achtung. Es gibt ja immer diese blinkblink-Phase, wo man Effekte liebt, und dann begrenzt sich das wieder im Sinne eines Gesamtdesigns, welches immer diktatorisch sein muss.

Alles zeigt “den richtigen Weg” an. Sowohl Oxygen als auch Tango lassen fröhlich in die Zukunft blicken. Es ist schön, dass so ausgezeichnete Künstler an dem Projekt arbeiten.

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