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Neues KDE-Adressbuch

Von KAddressBook zu KContactManager

09.02.2009 Für KDE 4.3 möchten die PIM-Entwickler den KDE-Kalender und das Adressbuch auf Akonadi umschreiben.

Die Entwickler der KDE-PIM-Programme KMail, Korganizer & Co. treffen sich jedes Jahr im Januar in Osnabrück zu einem Meeting. Dieses Jahr ganz zu oberst auf der Agenda stand die Portierung der einzelnen Programe auf das Akonadi-Framework. Nachdem die Serverseite mit MySQL als Backend steht, möchten die Entwickler bis zum Release von KDE 4.3 im Juli möglichst viele KDE-PIM-Programme auf das neue Framework umschreiben, konkret geplant sind vorerst KOrganizer und das KDE-Adressbuch.

Wie üblich knöpften sie sich zunächst das Programm vor, welches am einfachsten zu portieren ist. Als Resultat kam jedoch kein Akonadi-Support für KAdressBook heraus, sondern ein komplett neues KDE-Adressbuch, wie Danny Allen in seinem wöchentlichen KDE-Digest schreibt.

Laut Tobias König, dem Autor des neuen KDE-Adressbuchs, soll KContactManager ein einfacheres Benutzerinterface bieten und die Anforderungen an ein kleines Adressbuch mit 100 Einträgen ebensogut erfüllen, wie diejenigen an ein professionelles mit über 10 000 Kontakten.

Ein früher Screenshot des neuen KDE-Adressbuchs KContactManager.

Den Akonadi-Port des KDE-Mailprogramms KMail wollen die Entwickler erst später angehen, da hier mit größeren Baustellen zu rechnen ist. Wer bereits jetzt ein Mailprogramm mit Akonadi-Support sucht, testet am besten die KDE-4-Version des IMAP-Clients Mailody.

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Kommentare
Grossartig
Marco at http://www.kommagent.de (unangemeldet), Montag, 09. Februar 2009 09:01:14
Ein/Ausklappen

Der Screenshot gefällt mir sehr. Nutze KDE wieder seit der Version 4.0. Die Entwicklung ist einfach nur Spitze. Was ich jetzt noch brauche ist eine stabile Version von Koffice2.




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Infos zum Autor

Marcel Hilzinger

Marcel Hilzinger

Marcel Hilzinger arbeitet als Redakteur für die Zeitschriften LinuxUser und EasyLinux. Am liebsten schreibt er Artikel zu netten Gadgets oder Multimedia-Software. In seiner Freizeit spielt er gerne Kicker.

Zum Blog von Marcel Hilzinger →


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