Verbesserungen an Ext 4 und Btrfs

Verbesserungen an Ext 4 und Btrfs

Kernel 3.2 veröffentlicht

Ulrich Bantle
09.01.2012
Mit einigen Tagen Verzögerung, auch wegen der Feiertage, hat Linus Torvalds den Linux-Kernel 3.2 veröffentlicht. Eine Neuerung sind Erweiterungen im Dateisystem Ext 4.

Wie Ext 4-Entwickler Ted Ts'o schon bei der Linuxcon Europe wissen ließ, ist durch das Feature Bigalloc gewährleistet, dass Ext 4 bei vielen Jobs nicht ins Swappen kommt, indem Ext 4 statt Blockgrößen von 4 KByte so genannte Cluster mit Größen bis zu 1 MByte nutzt. Dadurch fallen weniger Einträge in den Bitmaps an, die somit leichter in den Speicher passen. Da die Bitmaps zudem häufiger aufgerufen werden, bleiben sie im Arbeitsspeicher, was für geringe Latenz sorgt. Die neu aufgenommenen Erweiterungen sind nicht rückwärtskompatibel.

Auch Btrfs hat Überarbeitungen erfahren und ist unter anderem beim so genannten Scrubbing, dem Überprüfen der gesamten Checksummen, schneller geworden. Mit Unterstützung für Qualcomms Hexagon-Achitektur hat sich auch hardwareseitig etwas getan. Das Changelog nennt ausführlich die Änderungen. Die Website Kernelnewbies hat zudem eine verständliche Zusammenfassung der Änderungen online.

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