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Verbesserte Plasma Workspaces, Anwendungen und SDK
KDE 4.10 ist da

Verbesserte Plasma Workspaces, Anwendungen und SDK

06.02.2013
Das KDE-Projekt hat seine freie Desktopumgebung samt Anwendungen und Entwicklerkit in Version 4.10 veröffentlicht, die einige Neuerungen bringt.

Die Desktopoberfläche Plasma zeigt sich optisch verbessert, wozu Open-GL-Beschleunigung für das Compositing, breitere Unterstützung für Farbmanagement und bessere Gruppierung von Fenstern beitragen. Daneben geht der Umstieg auf auf QML weiter: Eine Bildschirmsperre und die Wallpaper-Engine wurden auf die neue Qt-Technologie umgestellt. Dank der Förderung durch das Unternehmen Blue Systems, das einige KDE-Entwickler beschäftigt, gibt es zudem Verbesserungen am Index der Metadaten-Engine und der semantischen Suche.

Okular

Dank schlauem Kacheln zoomt der Dokumentenbetrachter Okular in KDE 4.10 schneller und verbraucht trotzdem weniger Speicher.

Bei den Anwendungen gab es bessere Benachrichtigungen sowie viele Bugfixes für den Texteditor Kate. Der Terminalemulator Konsole erhält einige Features zurück, die seit der Umstellung auf Qt 4 noch ausstanden: Signale senden, einstellbare Zeilenabstände und das Drag-and-Drop von Text mit gedrückter [Strg]-Taste. Der Dokumentenbetrachter Okular kann schneller und tiefer zoomen und verbraucht dabei sogar weniger Speicher, weil die Entwickler einen neuen Kachel-Algorithmus umgesetzt haben. Daneben gibt es Performancesteigerungen beim Groupware-Client Kontact sowie ein komplett neu geschriebenes KTouch zum Erlernen des Zehn-Finger-Schreibens.

Die KDE-Entwicklerplattform vereint bisher getrennte Komponenten zu dem Tool Plasmate, mit dem sich Widgets für die Plasma-Oberfläche programmieren lassen. KDE 4.10 setzt verstärkt auf Qt Quick, das nun auch Containments umsetzen kann. Der Window Manager KWin hat seinen Kern verkleinert und lässt sich mittels Skripten erweitern.

Plasmate

Die neue Anwendung Plasmate vereint Tools zum Schreiben von Plasma-Widgets.

KDE 4.10 steht im Quelltext unter LGPL bereit, die Linux-Distributionen sind noch mit dem Bauen der Binärpakete beschäftigt. Einen Überblick über die Downloads gibt die Info-Seite.

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