Venetien wechselt zu Open Source

Venetien wechselt zu Open Source

Regionale Behörde migriert

Kristian Kißling
24.01.2009 Die öffentliche Verwaltung der italienischen Region Venetien wechselt zu Open Source um Kosten zu sparen.

Die öffentliche Verwaltung der italienischen Region Venetien (das Gebiet um Venedig herum) wechselt bis 2012 zu freier Software und offenen Standards. Das berichtet das italienische Internetportal Zeusnews.

IT-Projekte, die keine Open-Source-Software einsetzen wollen, müssen beim Stellen des Antrags einen trifftigen Grund für die Entscheidung nennen. Das sieht ein Beschluss des venetianischen Regionalparlamentes vor.

Einer der Hauptgründe für den Wechsel: Die Region will Geld sparen. Dass Open-Source-Software dabei hilft, bestätigt eine Studie von Red Hat.

Bereits 2007 hat das Landwirtschaftsministerium seine Server auf Red Hat umgestellt. Der Linux-Anbieter zitiert nun dessen Chef Renzo Padovani: "Open Source spielte bei unserer Wahl eine wichtige Rolle, weil es vor allem darum ging, Kosten in der öffentlichen Verwaltung zu einzusparen."

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