Auf der Homepage des Herstellers VMware steht ab sofort die Workstation-Variante in Version 5.5 zum Download bereit. Noch gibt es keine offizielle Ankündigung von Seiten VMwares; ironischerweise ist diese aktuellste Version mit dem Datum “11/29/05” gekennzeichnet.
VMware Workstation 5.5 unterstützt jetzt auch 64-Bit-Gast- und Hostbetriebssysteme mit all ihren Funktionen. Für 64-Bit-Gäste emuliert die Software neuerdings einen Intel Pro/1000-MT-Netzwerkadapter für Gigabit-Ethernet. Der Support für SMP-Systeme (darunter fallen auch PCs mit Hyperthreading- und Dual-Core-CPUs) ist noch als experimentell gekennzeichnet. Mit ihm können Gastsysteme zwei Prozessoren benutzen. Dieses Feature war bislang nur VMware-ESX-Servern vorbehalten.
Neu ist ebenfalls der VMware Player, den VMware nun direkt in die Workstation-Version integriert hat. Der Player startet virtuelle Maschinen, sie lassen sich mit ihm aber nicht verändern.
Für heterogene Umgebungen sehr wichtig: VMware Workstation importiert virtuelle Maschinen, die mit Produkten wie Microsofts VirtualPC oder Symantecs LiveState Recovery erstellt wurden. Mit älteren Versionen war es noch nötig, diese Images vor dem Start in VMware-Images zu konvertieren, die Workstation 5.5 öffnet sie nun ohne Umwege.
Weitere Neuerungen beinhalten ein besseres Handling von USB-Geräten,einfacheres Snapshot-Management und eine komfortablere Benutzeroberfläche auf Linux-Systemen. Die Liste der von VMware offiziell unterstützten Betriebssysteme wurde unter anderem um Ubuntu 5.10/5.04 sowie Suse Linux 10 erweitert.
Eine komplette Liste der Neuerungen gibt es in den Release Notes.




