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Update für Open Computing Language

15.06.2010
Das Standardisierungsgremium Khronos Group hat nach 1 1/2 Jahren die Programmierspezifikation OpenCL aktualisiert.

Hinzugekommen sind unter anderem die Verarbeitung neuer Image- und Vektordatentypen und die Verteilung von Buffer-Inhalten auf mehrere Rechengeräte. Neben den neuen Funktionen bringt die aktualisierte Spezifikation auch eine neue Anbindung für C++ mit. Auf der OpenCL-Seite der Khronos-Gruppe gibt es weitere Details. Hier sind neben der neuen Spezifikation 1.1 auch Header-Files und eine Befehlsreferenz verlinkt. OpenCL 1.1 soll zu OpenCL 1.0 abwärtskompatibel sein.

OpenCL ist dafür da, gemischte Prozessor-Ressourcen für Parallel-Programmierung zu verwenden. (Grafik: Khronos Group)

Die Open Computing Language (OpenCL) arbeitet mit einem Host, auf dem die OpenCL-Anwendung läuft. Die Anwendung verteilt Aufgaben an dem Host zugeordnete Rechengeräte, auf denen jeweils eine oder mehrere Recheneinheiten sitzen (CPUs, GPUs, DSPs). Der Anspruch der Khronos-Gruppe ist, das mit OpenCL portable Programme für heterogene Ressourcen-Umgebungen entstehen. Die Open Computing Language kooperiert außerdem direkt mit der Open Graphics Language (OpenGL), die plattformunabhängig 2D- und 3D-Fähigkeiten auf den Bildschirm bringt (jüngste Version 4.0 von März 2010).

Ökosystem rund um OpenCL (Grafik: Khronos Group)

Für OpenCL liegt mit der OpenGL und der Embedded-System Graphics Library (EGL), einer Schnittstellenpezifikation für native Fenstersysteme, eine ganze Familie vor, die parallele Grafik- und CPU-Rechenleistung für normale sowie für eingebettete Systeme (OpenGL-ES) und das Web (WebGL) nutzbar machen will. Die Spezifikationen der Khronos-Gruppe werden von den Mitgliedern - darunter Apple, AMD, Nvidia, ARM, Nokia und Texas Instruments - als offene Standards veröffentlicht.

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