[Update 2] WePad mit Android kommt im Juli für 450 Euro

[Update 2] WePad mit Android kommt im Juli für 450 Euro

Zeitung 2.0

Das WePad ist ein Linux basiertes Tablet mit 11,6-Zoll-Touchscreen und Atom N450. Gestern wurde das in Deutschland entwickelte Gerät offiziell vorgestellt.

Das WePad ist eine Entwicklung der Firmen Neofonie aus Berlin und 4tiitoo aus München. Das rund 800g schwere Tablet soll die Zeitungsbranche revolutionieren. Den Anfang macht in Deutschland der Stern, die Ringier-Gruppe aus der Schweiz will mit den Titeln Schweizer Illustrierte und Cicero Inhalte für das WePad produzieren.

Der Stern soll als eine der ersten Zeitschriften auf dem WePad erhältlich sein.

Der Stern soll als eine der ersten Zeitschriften auf dem WePad erhältlich sein.

Auch aus Linux-Sicht ist das WePad ein durchwegs interessantes Gerät. Als Betriebssystem kommt das WePad OS zum Einsatz, eine bislang nicht näher spezifizierte Linux-Distribution. Die Netbook-Hardware mit einem Atom N450, 1 GByte Hauptspeicher und 16 bzw. 32 GByte Flashspeicher dürfte sich für praktisch jede Linux-Distribution eignen, sofern es einen freien Treiber für den Touchscreen mit 1366 x 768 Pixeln gibt. Obwohl man für die meisten Programme auf eine proprietäre Lösung über Adobe Air baut, soll das WePad auch für sämtliche Android-Apps und generische Linux-Anwendungen offen sein. Die Akku-Laufzeit soll bei rund 6 Stunden liegen. Hier hat das iPad dank einer ARM-CPU und dem kleineren Display mit rund 10 Stunden Laufzeit die Nase vorne.

Trotz des flachen Designs befinden sich ein HDMI-Ausgang, zwei USB-Anschlüsse und ein Kartenleser im Gehäuse.

Trotz des flachen Designs befinden sich ein HDMI-Ausgang, zwei USB-Anschlüsse und ein Kartenleser im Gehäuse.

Neben dem Standardmodell mit Bluetooth, WiFi und einer 1,3 Megapixel-Webcam, das rund 450 Euro kosten soll, will man auch eine 3G-Version anbieten, die zusätzlich einen GPS-Empfänger mitbringt. Dieses Modell WePad 3G soll rund 570 Euro kosten und neben den 3G-Funktionalitäten auch Full-HD-Videos abspielen. Über Subventionen durch die Zeitungsverleger soll das Gerät auch deutlich unter diesen offiziellen Preisen angeboten werden.

Die kompletten Spezifikationen gibt es auf der Neofonie-Homepage als PDF-Dokument.

Projekt Homepage: http://wepad.mobi

[Update:] Wie uns einige Leser mitteilten, handelt es sich beim WePad nicht um ein Android basiertes Tablet. So heißt es in der Dokumentation “Basis ist das linuxbasierte Betriebssystem WePad OS, welches u.a. Android und Adobe AIR Applikationen unterstützt.”

[Update 2:] Wie Sascha Pallenberg von Netbooknews.de berichtet, basiert das WePad OS auf Ubuntu.

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elendil
16 Jahre her

Wie das Handelsblatt berichtet, lief bei der Präsentaions des Geräte lediglich ein Video auf dem WePad ab – ausprobieren oder anfassen durfte es niemand. Eine Fehlermeldung auf dem Gerät offenbarte darüber hinaus, dass als Betriebssystem ein ordinäres Windows zum Einsatz kam…

http://www.handelsblatt.com/technologie/mobile-welt/ipad-konkurrent-blogger-entlarven-wepad-fake;2560867

peterf
16 Jahre her
Reply to  elendil

Das sind vielleicht Deppen. Wenn die das OS nicht fertig bekommen, hätten sie wenigstens für die Wiedergabe des Videos ein Linux-System installieren können…

Martin
16 Jahre her

Nach den Bildern der “Projekt”-Webseite zu urteilen, beitzt das Ding eine spiegelnde Bildschirmoberfläche! Das darf doch nicht wahr sein. Ergonomie ist beim Zeitunglesen entscheidend. Gibt es irgend ein eBook-Gerät, welches spiegelt? Natürlich nicht. Es fände keinen einzigen Käufer.
WePad –> setzen, sechs!

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