Unilever migriert doch nicht auf Linux

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Max Jonas Werner
01.09.2005

Nach einem Bericht des News-Portals silicon.com sagt Unilever, einer der größten Konsumgüterhersteller der Welt (Axe, Dove, Langnese, Iglo), seine Pläne zur Linux-Migration ab. Chief Information Officer (CIO) Neil Cameron begründete den Schritt damit, dass sich die Marktsituation in den letzten Jahren geändert habe und eine Umstellung der Unix-Systeme auf Linux keine Kostenvorteile mehr bringen würde.

Die Pläne, Linux einzusetzen, beruhten größtenteils auf einem Finanzmodell, das mittlerweile nicht mehr funktioniere, so Cameron. Nichtsdestotrotz spiele Linux eine wichtige Rolle in Unilevers IT-Infrastruktur, etwa in den Firewall-Systemen des Unternehmens.

Im Jahr 2003 hatte Unilever angekündigt, seine Unix-Systeme, die vor allem sehr große SAP-Applikationen hosten, komplett auf Linux umzurüsten und damit 66 Millionen Pfund (etwa 90 Millionen Euro) zu sparen. Insgesamt umfasst das Budget der IT-Abteilung 800 Millionen Euro.

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