Uni Verona migriert 4000 Desktops auf Linux

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Freiheit für die Forschung

Britta Wülfing
08.08.2009 Verona ist bald nicht nur für Romeo und Julia bekannt: Die Universität der italienischen Opern- und Romantikstadt migriert mehr als 4000 Desktops auf Linux und Open Source.

Start für die Migration an der Uni war im Januar 2009. Die Migration folgt dabei einem Drei-Jahres-Programm mit dem Titel Open Source di Ateneo, kurz: OSA. Der schrittweise Umstieg auf den Desktops beginnt mit dem Einsatz von Applikationen wie Firefox, Thunderbird und OpenOffice. Ab nächsten Januar sollen offene Datei- und Dokumentstandards die proprietären Formate ablösen, bis 2011 sollen alle Rechner komplett auf Open Source Software umgestellt sein.

Bereits begonnen haben die Mitarbeiter mit Schulungen in Ubuntu, gleichfallls Teil des Programms. Einer der verantwortlichen Administratoren, Dr. Guido Gonzato berichtet gegenüber dem Open-Source-News-Portal der EU OSOR von ersten Erfolgen: „Die Teilnehmer finden es überhaupt nicht schwierig, mit Linux, OpenOffice und Firefox zu arbeiten", und weiter: „Manche haben uns sogar geholfen, indem sie einige Unterschiede herausgestrichen haben, so dass wir diese wiederum anderen erklären konnten.“

Auf einer eigens dafür eingerichteten Webseite informiert die Universität über den Stand des Projekts. Hier sind die Betriebssysteme gelistet, die derzeit im Einsatz sind, darunter Fedora, Open Solaris und verschiedene Ubuntu-Variationen. Als Linux-Variante der Wahl für die Desktops wird hier Ubuntu empfohlen. Hier wird auch ersichtlich, dass die Software auf den Servern bereits komplett auf Open Source umgestellt ist, mit Red Hat Linux als Betriebssystem, Apache Webserver, Samba als File- und Printserver sowie PostgreSQL und MySQL als Datenbanken. Sieben von neun wissenschaftlichen Programmen, die derzeit an der Uni im Einsatz sind, stehen gleichfalls unter Open-Source-Lizenzen.

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