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Eigene Schriftart für Ubuntu

Ubuntus Design-Team testet einen eigenen Font

08.07.2010 Ubuntus Chefdesignerin Ivanka Majic kündigt eine eigens für Ubuntu entwickelten Schriftart an und ruft zum Testen auf. Nicht-Mitglieder müssen leider draußen bleiben.

In ihrem Blog hat Ivanka Majic eine eigene Ubuntu-Schriftart angekündigt und ruft die Leser dazu auf, diese zu testen. Die Entwicklung befindet sich noch in der Betaphase, über ein Webinterface lassen sich Darstellungsprobleme direkt als Bug-Report an das Projekt senden.

Momentan gibt es nur die "Normal"-Variante, eine fette Version der Schrift will Ubuntus Design-Gruppe nachliefern. Die neue Ubuntu-Schriftfamilie liegt im OpenType-basierten TTF-Format vor und unterstützt Unicode voll. Neben einem erweiterten Latin-A und -B Zeichensatz unterstützt sie polytonisches Griechisch und erweitertes Kyrillisch. Das Hinting ist auf Bildschirme zugeschnitten, Spacing und Kerning sind optimal für Fließtext gestaltet.

Momentan lässt sich die Schrift zwar über ein externes PPA herunterladen - allerdings nur für Ubuntu-Mitglieder. Ein Login auf Launchpad genügt nicht. Zusätzlich gibt es eine Testseite, über die man Probleme mit der Schrift und Darstellungsfehler melden kann. Die Schriftart wird regulär mit Ubuntu 10.10 erscheinen, dann auch unter einer freien Lizenz, die momentan noch nicht feststeht. Wer bereits jetzt einen Blick auf den Font werfen will, findet bei OMG Ubuntu eine Vorschau.

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Kommentare
Falsche Baustelle
Jörg Luther, Freitag, 09. Juli 2010 18:12:56
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Wie nett, dass Canonical den gemeinen Nutzer schlicht vom Beta-Test aussperrt - das ist echter Open-Source-Geist.

Noch besser: Wie man in http://www.daltonmaag.com/docs/FontDevelopment.pdf mehr als deutlich sehen kann, wird der Ubuntu-Font nicht etwa unter Linux mit freier Software wie FontForge entworfen, sondern vielmehr unter Windows mit der kommerziellen Closed-Source-Software FontLab Studio (650 US-Dollar).

Wie ein Gnome-Entwickler bereits süffisant kommentierte: "Canonical: Fire those who used Windows to create the Ubuntu font and restart using free tools." (http://juliank.wordpress.co...lity-in-meego-android-ubuntu/)



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Re: Falsche Baustelle
Frank Wendel (unangemeldet), Mittwoch, 14. Juli 2010 15:14:44
Ein/Ausklappen

Ja, bei Geld hört eben alles auf ! Und bei Canonical geht es auch nur darum, wie man mit Open Source Geld verdienen kann.




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Infos zum Autor

Kristian Kißling

Kristian Kißling

Wenn Kristian Kißling nicht gerade für die LinuxCommunity schreibt, arbeitet er als Redakteur bei der Zeitschrift EasyLinux und als Chefredakteur für den Ubuntu User. Am liebsten beschäftigt er sich mit Multimedia- und Unterhaltungssoftware im weiteren Sinne und mit neuer Open-Source-Software, die überraschende Fähigkeiten zeigt.

Zum Blog von Kristian Kißling →


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