Gerüchteweise soll Canonicals Chef Mark Shuttleworth über Rolling Releases für Ubuntu nachgedacht haben. Das stimmt so nicht, schreibt Rick Spencer nun in seinem Blog.
Zwar werde man auch in Zukunft versuchen, die neuesten Versionen von Programmen über PPAs zugänglich zu machen, schreibt Spencer, der technische Leiter von Ubuntu, in seinem Blog. Es sei aber nicht geplant, den aktuellen sechsmonatigen Release-Zyklus zu verändern.
Spencer reagierte mit dieser Richtigstellung auf Nachfrager, die wissen wollten, ob an den Gerüchten etwas dran sei. Die Gerüchte seien laut Spencer entstanden, weil der Autor eines Artikels in “The Register” einige Aussagen von Shuttleworth, in denen es um Daily Builds ging, in die Richtung interpretiert hatte, dass zukünftig der Sechs-Monats-Zyklus aufgegeben werde. Andere Beiträge hätten dann unter der Überschrift “Ubuntu wechselt zu Rolling Releases” auf den Artikel verlinkt.
Bei Software, die in Form von Rolling Releases veröffentlicht wird, gibt es keine stabilen Versionen mehr, sondern permanente Updates. Zu den bekannteren Beispielen gehören Gentoo und Arch Linux.
(Diese News entstammt der Zeitschrift Ubuntu User)






….und aptosid wäre auch noch eine bekannte, auf debianbasis (SID), Distribution die nach dem Rolling-Release fährt.
Meine bevorzugte Variante wäre eine Distribution die im Kern stabil bleibt (Kernel, X-Server, GTK Toolkit, GNOME, u.s.w.), aber die Updates der Anwendungen werden nachgereicht: So wie Open….nein…LibreOffice, Mozilla, Chrome, GIMP, u.s.w…
Irgendwie habe ich die Shuttleworth Aussagen genau so verstanden. Firefox 3.x und Thunderbird 3.x , sollen für ältere Ubuntu Versionen nachgereicht werden. Vor allem damit sich die Ubuntu Truppe das einpflegen von Security Patches sparen kann.
Aber das war wohl auch eher Wunschdenken von meiner Seite.