Ubuntu ändert Release-Modell

Ubuntu ändert Release-Modell

Weniger Support, mehr Bleeding Edge

Kristian Kißling
19.03.2013
Ab Ubuntu 13.04 will das Ubuntu-Projekt den Support-Zeitraum für die Nicht-LTS-Varianten von 18 auf 9 Monate verkürzen und eine Entwicklerversion einführen, die einer Rolling Release ähnelt.

Beschlossen wurde die Änderungen im gestrigen Meeting des Technical Board. Mit der Entscheidung wollen die Entwickler den bisherigen Aufwand vermeiden, der damit verbunden ist, die Zwischenversionen (12.10, 13.04 usw.) 18 Monate lang mit Patches zu versorgen, während die meisten großen Ubuntu-Deployments ohnehin auf die LTS-Version setzen, die das Projekt ja auch als stabile Variante propagiert.

Zugleich verabschiedet man sich von den Plänen, eine Rolling Release anzubieten und will dafür einen permanente Entwicklerversion zur Verfügung stellen. Wer sich für diese entscheidet, soll beim Feature Freeze einer aktuellen Entwickler-Version gleich nahtlos auf die nächste Entwicklervariante migriert werden.

Ähnliche Artikel

Kommentare

Aktuelle Fragen

Shell-Befehl zur Installation von Scanner-Treiber
Achim Zerrer, 15.02.2017 12:13, 8 Antworten
Hallo, ich habe Einen Brother Drucker mit Scanner. Nachdem ich mit Hilfe der Community den Druck...
kiwix öffnet ZIM Datei nicht
Adrian Meyer, 13.02.2017 18:23, 1 Antworten
Hi, ich nutze Zim Desktop für mein privates Wiki. Fürs Handy habe ich mir kiwix heruntergelade...
registration
Brain Stuff, 10.02.2017 16:39, 1 Antworten
Hallo, Das Capatcha auf der Registrierungsseite von linux-community ist derartig schlecht gema...
Hilfe ich verstehe das AWK Programm nicht
Alex Krug, 09.02.2017 10:04, 3 Antworten
Hallo Liebe Linux Community, im zuge meiner Arbeit bin ich auf dieses AWK Programm gekommen....
Problem beim Upgrad auf Opensuse Leap 42.2
Klaus Sigerist, 09.02.2017 08:56, 6 Antworten
Hallo zusammen! Ich habe mein Opensuse 13.2 auf das neue Leap upgraden wollen. Nach dem Einlege...