Das Linux Professional Institute und der Ubuntu-Sponsor Canonical haben heute angekündigt, eine Zertifizierung speziell für die Linux-Distribution Ubuntu aufzulegen. Das Zertifikat soll Systemadministratoren dazu dienen, ihre Expertise im professionellen Umgang mit Ubuntu zu demonstrieren. Die Prüfung basiert auf den etablierten Standards des LPIC-1-Programms. Absolventen kommen somit in den Genuss, sowohl eine LPIC-1-Zertifizierung als auch das Prädikat “Ubuntu Certified Professional” zu erhalten.
Laut Jane Silber, Marketing-Managerin bei Canonical, ist das Ubuntu-Zertifikat eine Antwort auf viele Nachfragen von Anwendern und Firmen gleichermaßen: “Ubuntu wird in Firmen verstärkt eingesetzt, was zu einer steigenden Nachfragen von Technikern und Managern nach einer Zertifizierung führt, die das Können im Umgang mit Ubuntu nachweist. LPIs Einstiegsprogramm LPIC-1 ist die richtige Basis für unsere eigene professionelle Zertifizierung, und die weltweite Vertriebsstruktur des LPI garantiert eine globale Verfügbarkeit unseres Programms.”
Erste Annäherungen zur Auflegung einer Ubuntu-Zertifizierung gab es bereits auf der Linux.conf.au im April 2005. Dort trafen sich mehrere Ubuntu-Repräsentanten mit Glenn McKnight, dem Direktor für Geschäftsentwicklung beim LPI. Nähere Infos zum Programm gibt es auf der Ubuntu-Website.





