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Ubuntu-Entwickler Michael Hall über Smart Scopes
Pläne für Unity 7

Ubuntu-Entwickler Michael Hall über Smart Scopes

13.03.2013
In seinem Blog erklärt Ubuntu-Entwickler Michael Hall einige der Features, die Unity 7 mitbringen wird und redet über Smart Scopes und die Probleme für die Privatsphäre.

Der Entwickler hatte im Vorfeld eine so genannte Feature Freeze Exception beantragt, um den neuen Unity-7-Stack trotz Feature Freeze noch in Ubuntu 13.04 zu bekommen.

Zunächst mal würden laut Hall Suchanfragen intelligenter beantwortet, weil Smart Scopes die Suchbegriffe serverseitig abgleichen und nur Ergebnisse zurück liefern, wenn die für die Suche relevant sind. Die Qualität der Suche werde umso besser, je mehr Leute die Suchfunktion verwenden würden. Zugleich wolle man mehr Scopes anbieten, obwohl man wohl nicht die ursprünglich angekündigten 100 Scopes erreiche.

Auch Hall ist sich darüber im Klaren, dass der Schutz der Privatsphäre im Falle einer Online-Suche ein Thema ist. Man habe versucht, eine gute Balance zwischen Kontrolle und Einfachheit, Privatsphäre und Produktivität zu finden. Ubuntu 13.04 werde mehr Möglichkeiten bieten, die Scopes zu kontrollieren und es zum Beispiel erlauben, die Smart Scopes abzuschalten. Nach der Installation würden diese Dienste aber aktiv sein, um neuen Nutzern eine möglichst gutes Benutzererlebnis zu bescheren.

Wer die Smart Scopes verwendet, schickt gemäß den Specs den Suchbegriff, eine zufällig generierte Session-ID, Informationen zur Sprache und geographischen Lage des Benutzers, Infos zur Ubuntu-Version und -Plattform sowie zu den verfügbaren und deaktivierten Scopes an den Smart Scopes Service. Der Dienst versucht dann mit Hilfe einer Datenbank zu erkennen, welche Scopes die sinnvollsten Ergebnisse liefern. Suchanfragen werden dabei per HTTPS anonymisiert, Bilder wandern über den Proxy von Canonical. Mit Hilfe der gesammelten Daten wollen die Ubuntu-Entwickler dann die Relevanz der Suchergebnisse verbessern.

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