Zunächst mal bringt sie Unity in Version 6.6 mit. Neben den stark diskutierten Plänen für die Amazon-Suche, die in das Dash integriert wurde, sich aber entfernen lässt, ist auch eine Preview-Funktion für Mediendateien mit ein wenig Verspätung gelandet. Sie erlaubt es, Musik und Filme direkt vorzuschauen, wenn Sie mit der rechten Maustaste auf einen Songtitel oder Film klicken. Ein zweiter Rechtsklick bringt Sie in die Übersicht zurück.
Alle Launcher-Icons, bis auf den Müll- und den Home-Button, lassen sich nun bewegen. Die Icons für externe Festplatten und Partitionen kann man entfernen. Neu integriert sind zwei Buttons für Webapps, die Amazon und den Ubuntu One Music Store starten.
Auch für Gnome gab es Updates, wobei die meisten Komponenten nun in Version 3.5.92 vorliegen und einige in Version 3.6.0. Die Optionen zur Barrierefreiheit sind nun standardmäßig aktiviert, der nun eingesetzte Kernel trägt die Versionsnummer 3.5.0-15.23. Da auch der Installer von Kubuntu LVM und Verschlüsselung integriert, gibt es vom KDE-basierten Ubuntu nun kein "Alternate"-Image mehr. Nutzer des Pandaboards können Unity 3-D nun wieder verwenden, da Compiz OpenGL ES unterstützt. Wollen Sie die proprietären Grafikkartentreiber installieren, finden Sie die Möglichkeit dazu im Programm "Software-Paketquellen" -- zumindest die ATI-Treiber sind inzwischen gelandet.
Über den Einsatz von Grub 2.00 als Bootloader haben wir bereits berichtet, dieser kommt nun auch mit Rechnern zurecht, die Secure Boot einsetzen. Auf dem Desktop-Image von Ubuntu will man nur Python 3.2 ausliefern, obwohl einige Programme nach wie vor auf Python 2 setzen. Diese können aber die notwendigen Abhängigkeiten über den Paketmanager nachinstallieren. Apropos Image: es gibt keine CD von Ubuntu mehr, sondern nur noch ein 800 MByte großes Image für DVDs und USB-Sticks.
Wie üblich findet man in der offiziellen Ankündigung der Beta 2 auch die Download-Links für die verschiedenen Distributionen.




