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UDS-Planungen für Unity
Nachschlag

UDS-Planungen für Unity

17.05.2011 Hier noch einmal ein kleiner Nachschlag und Überblick zu den Desktop-Plänen für Ubuntu 11.10 - was kommt, was geht.

Als Desktop selbst bringt Ubuntu 11.10 neben Unity 3D auch eine 2D-Variante von Unity mit. Der klassische Gnome-Desktop wird nicht mehr unterstützt, dafür lässt sich die neue Gnome Shell installieren.

Neu als Anwendung dabei sein wird die Backup-Lösung Déjà Dup, Michael Terry ruft zu Tests auf. Das Schnittprogramm Pitivi fliegt nach zwei Ubuntu-Releases wieder von der Platte. Offenbar nimmt es zu viel Platz ein und wurde zu wenig verwendet. Zudem steht mit Openshot ein ernstzunehmender Konkurrent in den Startlöchern.

Auch den Rechnerhausmeister wird es im nächsten Release nicht mehr geben - er richtete bei neuen Anwendern einfach zu viel Schaden an. So schlug die Software wiederholt vor, Pakete von Drittanbietern zu entfernen, die Ubuntus Qualitätskriterien nicht erfüllten, die aber ansonsten gut funktionierten.

Welches E-Mail-Programm Ubuntu 11.10 ausliefert, ist noch unklar. Im Interview tippte Ubuntus Desktop-Chef Martin Pitt zwar auf Evolution (das einfach sehr gut integriert ist), aber die Aufnahme von Thunderbird ist zumindest noch nicht vom Tisch. Die Entwickler müssen dafür allerdings noch ein wenig an der Software feilen.

Beim Anmelden begrüßt wohl zukünftig LightDM den Anwender. Der Log-in-Manager ist schlanker als GDM, funktioniert für Ubuntu und seine Derivate und bringt wohl auch weniger Bugs mit. Zudem lässt er sich recht einfach an die Bedürfnisse der verschiedenen Distributionen anpassen.

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Kommentare
Openshot - Yes!
T.B. (unangemeldet), Dienstag, 17. Mai 2011 21:33:07
Ein/Ausklappen

Openshot ist ein super Tool. Kann ich jedem empfehlen. Sinnvolle Entscheidung, es demnächst zum Standard zu machen. Und gegen die Integration von Thunderbird hätte ich auch nichts, da ich sowieso seit einigen Versionen nur noch TB nutze und mir eine bessere Systemintegration wünsche.



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Infos zum Autor

Kristian Kißling

Kristian Kißling

Wenn Kristian Kißling nicht gerade für die LinuxCommunity schreibt, arbeitet er als Redakteur bei der Zeitschrift EasyLinux und als Chefredakteur für den Ubuntu User. Am liebsten beschäftigt er sich mit Multimedia- und Unterhaltungssoftware im weiteren Sinne und mit neuer Open-Source-Software, die überraschende Fähigkeiten zeigt.

Zum Blog von Kristian Kißling →


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