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Teamviewer in Version 8 erschienen

Teamviewer in Version 8 erschienen

Tim Schürmann
13.03.2013
Nach den Versionen für Windows und Mac OS X hat die Teamviewer GmbH jetzt auch die Linux-Fassung ihrer Software für Fernwartung und Online-Meetings freigegeben.

Mit Teamviewer 8 können sich Benutzer an unbeaufsichtigten Linux-Rechnern an- beziehungsweise abmelden, auf diese Systeme zugreifen und sie sogar neu starten. Andere Personen erhalten Zugriff auf entfernte Rechner, indem man mit ihnen ausgewählte Gruppen aus der Computer & Kontakte-Liste teilt. Die Benutzerrechte lassen sich dabei individuell festlegen.

In eine Sitzung kann man jetzt andere Personen oder Kollegen hinzuholen und ihnen bei Bedarf die Sitzung sogar komplett übergeben. Sitzungen lassen sich zudem aufzeichnen - inklusive Ton, VoIP-Kommunikation und Video. Dies dürfte nicht nur zur Dokumentation, sondern auch für Schulungszwecke interessant sein. Direkt nach dem Ende einer Sitzung lassen sich zu ihr Kommentare oder Anmerkungen speichern. Die dienen nicht nur als Gedächtnisstütze, sondern beispielsweise auch als Grundlage für eine (Ab-)Rechnung.

Dank der neuen webbasierten Teamviewer Management Console lassen sich sämtliche Konten und Kontakte über den Internetbrowser verwalten. Die Management Console bietet derzeit eine Benutzerverwaltung, protokolliert alle Verbindungen aus sämtlichen Sitzungen und baut auf Wunsch direkt eine Verbindung auf. Um die Management Console nutzen zu können, muss man allerdings eine Premium- oder Corporate-Lizenz erwerben.

TeamViewer steht als Debian-, RPM- und TAR.GZ-Paket bereit. Offiziell unterstützt der Hersteller derzeit die Distributionen Ubuntu, Debian, Red Hat, Cent OS, Fedora und Suse. Für den privaten Einsatz ist der Teamviewer kostenlos, Lizenzen für den kommerziellen Einsatz gibt es ab 499 Euro.

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