Erkennungsdienst

Systemd 207 braucht keine fstab mehr – zumindest manchmal

Systemd 207 braucht keine fstab mehr – zumindest manchmal

Tim Schürmann
13.09.2013 Die neue Version 207 des Init-Daemons Systemd bringt mehrere neue Funktionen mit. Unter anderem erkennt sie auf Festplatten mit GPT die Home- und Swap-Partitionen anhand ihrer ID und hängt sie automatisch ein.

Hierdurch ist auf vielen Systemen die Datei fstab unnötig. Systemd wertet sie aber weiterhin aus. Zudem können Administratoren das Einhängen von Partitionen natürlich weiterhin über die Mount-Units steuern.

Der Getty-Generator startet Getty nun auch auf allen sekundären Konsolen. Der Logging-Dienst Journald speichert alle Meldungen der Warnstufen CRIT, ALERT und EMERG möglichst schnell auf der Festplatte, so dass sie auch einen folgenden Absturz überleben. Auf Wunsch startet Systemd 207 einen Dienst automatisch dann neu, wenn er aufhört, Watchdog-Keep-Alive-Nachrichten zu senden.

Neu ist auch ein kleines Werkzeug, das die aktuelle Bildschirmhelligkeit speichert und nach einem Neustart wieder herstellt. Systemd 207 reicht zudem keine Umgebungsvariablen des Kernels oder der Initrd an System-Dienste weiter. Alle Neuerungen fasst die entsprechende Ankündigung auf der Mailingliste zusammen.

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