SystemRescueCD 1.2.0

SystemRescueCD 1.2.0

Rettung naht

Kristian Kißling
13.05.2009 Version 1.2.0 der Rettungsdistribution SystemRescueCD bringt allerhand Veränderungen mit. Besonders der FSArchiver leistet in der neuen Version mehr.

Als Major-Release bezeichnet das SystemRescueCd-Projekt die Version 1.2.0 ihrer Distribution in der Ankündigung. Sie bringe eine neue Kernel-Version mit, eine neue Desktop-Umgebung sowie Updates für wichtige Pakete. Wie der Name schon andeutet, kommt die SystemRescueCd vor allem bei der Systemrettung zum Einsatz. Wer die Software verwenden will, findet Versionen für 32-Bit-Rechner, PowerPC und Sparc im Download-Bereich auf der Projektwebseite.

Als Desktop setzt die Rettungsdistribution nun auf Xfce, integriert aber aus Platzgründen nicht sämtliche Komponenten des Desktop. Im Hintergrund verrrichtet der Xorg-Server in Version 1.5.3 seinen Dienst, der einen verbesserten Hardware-Support und neue Treiber mitbringt. Mehr Treiber bringt auch der eingesetzte Kernel 2.6.29 mit, der neuerdings das noch experimentelle Dateisystem Btrfs unterstützt. Als Partitionierungssoftware hat die Distribution Gparted in Version 0.4.5 an Bord, mit verbessertem Support für Dmraid und Crypt-Luks.

Sämtliche Linux-Dateiesysteme lassen sich zudem über die mitgelieferte Software FSArchiver klonen, Ext 4 und Btrfs zählen auch dazu. Sogar NTFS-Partitionen kopiert das Tool. Beim Wiederherstellen nutzt die Software zudem auch Dateisysteme, die kleiner sind als das Originalsystem. Zu den weiteren Features zählen der Multithreading-Support, die Kompression via Lzma und das Bilden von Checksummen, um die Unversehrtheit von Dateien zu gewährleisten. Nicht zuletzt verschlüsselt FSArchiver Archive auch. Die Entwickler raten jedoch dazu, die Software nicht für kritische Daten einzusetzen, da sie noch nicht als stabil gilt.

Ähnliche Artikel

Kommentare
Zum Glück noch nie wirklich gebraucht
SilenceMessiah (unangemeldet), Donnerstag, 14. Mai 2009 15:05:31
Ein/Ausklappen

Bisher hatte ich ja Glück, dass ich die SystemRecueCD noch nicht benötigt habe, aber ich hab sie mir schon mal angeschaut und muss sagen, dass sie recht praktisch sein kann.

Allerdings muss man auch bei ihr wissen, welche Stellschrauben zu drehen sind, um ein System wieder flott zu bekommen.
Da sollte man mal eine Übersicht der wichtigsten Konfigurationsdateien erstellen, wo man je nach Fehlerbeschreibung auf die richtige Stellschraube hingewiesen wird. Oder gibts sowas schon?


Bewertung: 274 Punkte bei 68 Stimmen.
Den Beitrag bewerten: Gut / Schlecht

Aktuelle Fragen

Linux Mint als Zweitsystem
Wolfgang Robert Luhn, 13.01.2018 19:28, 3 Antworten
Wer kann mir helfen??? Habe einen neuen Laptop mit vorinstaliertem Windows 10 gekauft. Möchte g...
externe soundkarte Kaufempfehlung
lara grafstr , 13.01.2018 10:20, 3 Antworten
Hallo Ich bin auf Suche nach einer externen soundkarte.. Max 150 Euro Die Wiedergabe is...
Prozessor-Sicherheitslücke Meltdown und Spectre
Wimpy *, 06.01.2018 10:45, 2 Antworten
Ich habe heute ein Sicherheitsupdate "ucode-intel" für openSuse 42.3 erhalten. Ist damit das Prob...
LENOVO ideapad320 Touchpad Linux Mint 18
Peter Deppen, 23.12.2017 16:49, 3 Antworten
Hallo, bin Linux Anfänger und habe das Problem, dass das Touchpad auf dem LENOVO ideapad320 mit L...
PClinuxOS
Günter Beckmann, 20.12.2017 09:51, 1 Antworten
Hi, LUC, hat jemand von Euch Erfahrung mit dem in Heft 12/2017 vorgestelletn PClinuxOS? Ich...