Hinter dem Namen Suse Studio verbirgt sich eine webbasierte Anwendung, die nach einigen Klicks ein fertiges Abbild für CDs, USB-Sticks oder VMware ausspuckt.
Das Online-Angebot von Novell wendet sich vor allem an unabhängige Softwarehersteller (ISV), die damit virtuelle Appliances ihrer Software erstellen sollen, beispielsweise als Muster für ihre Kunden. Novels Technik-Stratege Nat Friedman: “Dieses Verfahren ist weniger fehleranfällig als die Installation durch den Endanwender.” Der Novell-Mann betont noch einen weiteren Vorteil: “Per Suse Studio können die Softwarehersteller mit uns kooperieren, ohne auch nur zum Telefon zu greifen.” Als Basis des Systembaukastens dient derzeit Opensuse in Version 11.1.
Mathias Huber von Linux-Magazin Online hat sich das Studio näher angeschaut und einen Artikel zum Suse Studio veröffentlicht. Er zeigt alle Arbeitsschritte von der Auswahl eines Basissystems über die Konfiguration bis zum Build und dem Online-Testlauf des maßgeschneiderten Suse-Images.





