Suse Linux 10.1 am 11. Mai

Suse Linux 10.1 am 11. Mai

Max Jonas Werner
07.05.2006

Wie Suses Projektmanager Andreas Jaeger ankündigt, steht die Release der neuesten Suse-Linux-Version kurz bevor. Nächsten Donnerstag, am 11. Mai 2006, soll Suse Linux 10.1 offiziell freigegeben werden. Vergangene Woche haben die Entwickler nach dem dritten Release-Kandidaten (RC3) einen RC4 und daraufhin einen RC5 gemastert. Dieser Kandidat erhielt nach einigen Tests den Status "Goldmaster", wird also höchstwahrscheinlich direkt als Finalversion für Suse Linux 10.1 übernommen werden.

In den vergangenen Monaten kämpfte das OpenSUSE-Projekt immer wieder mit Problemen, Releases mussten mehrmals nach hinten verschoben werden. Im März dieses Jahres erhielt der 10.1-Entwicklungszweig erstmals eine vollständige Roadmap. Mit der jetzt geplanten Freigabe am 11. Mai hat sich das Projekt insgesamt gut zwei Monate mehr Zeit genommen als ursprünglich geplant.

Die verschobenen Termine sind auf diverse grundlegende Änderungen im Vergleich zu Suse Linux 10.0 zurückzuführen. Version 10.1 enthält beispielsweise keine proprietären Kernelmodule mehr. Auch im Paketmanager hat sich einiges geändert: Das Backend beherrscht jetzt eine Anbindung an Red-Carpet-Dienste, um Desktops zentral zu administrieren (mittlerweile aufgegangen in Novells Zenworks). Vor allem Firmenkunden sollen davon profitieren, schließlich dient die Arbeit des OpenSUSE-Projekts als Grundlage für Novells Enterprise-Produkte.

Weitere Infos über die Neuerungen in Suse Linux 10.1 finden sich im Artikel Suse Linux 10.1: Testfeld oder ausgereiftes Produkt?.

Kommentare
Re: Suse Linux 10.1 am 11. Mai
Dieter Drewanz, Mittwoch, 10. Mai 2006 23:18:38
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Anbei habe ich den Link zur aktuellen Entwicklungsversion angefuegt. Dabei handelt es sich um Deltas der ISO CDs. Wuenschenswert waere es doch zumindest die ISOs der CDs als Torrents einzustellen.

Die RC3 ist auch nicht ganz unproblematisch. Bei vorhandenen Partitionen auf der Festplatte, muss man die "Partitionstabelle wiedereinlesen" unter den Expertenfunktionen aufrufen, damit nichts ungewuenschtes passiert. Auf jedenfall muss man die roten Zeilen in der Zusammenfassung genau lesen, was leider nicht besonders "Bedienerfehlervermeidenfreundlich" ist.

Wer aus den 5 CDs eine DVD kreieren will, sollte dies auf einem System machen auf dem RC3 breits installiert wurde. Auf einem Beta 9er System wird ein "work around" notwendig. Seit kurzem erst sind die Bemerkungen zu RC3 auf der Seite, wie man eine DVD baut. Auch bei der manuellen methode create_package_descr ist aufzupassen. Ob es das vom (2005-09-10 08:36) auch ist.

Wenn man z.B. Beta 9 auf dem Rechner hat und mit Systemupdate arbeitet, wird man gewarnt, dass es Probleme mit dem Update geben wird. Diese gab es bei mir, da ich alle SW-Pakete (bis auf die, die wegen Konflikte nicht zugleich installieren lassen) installiert hatte. Man kann sich somit das yast zerschiessen und dass man nur noch mit Start CD/DVD ins Linux kommt. Hier half nur noch radikale Neuinstallation.

Wir wissen nicht, was intern bei Suse & Novell ablaeuft. Wir erfahren nur was die public relation Abteilung bekannt gibt und dass der eine oder andere Gruender die Firma verlassen hat. Bei Aenderungen war zumindest fuer mich die Linie frueher klarer. Es koennte auch nur daran liegen, dass wie bei vielen amerikanischen Firman so ueblich, die extrovertierte Gruppierungen einen staerkeren Einfluss haben koennten.





[1] http://en.opensuse.org/Download
[2] http://en.opensuse.org/Development_Version
[3] http://en.opensuse.org/Making_a_DVD_from_CDs



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Re: Suse Linux 10.1 am 11. Mai
Dieter Drewanz, Donnerstag, 11. Mai 2006 02:29:42
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Das aktuelle create_package_descr perl script befindet sich im autoayast2_utils.....rpm (im Verzeichnis suse/noarch einer der CD's) unter CONTENTS.cpio/usr/bin im Package. Herauskopieren leasst sich die Skriptdatei mit dem midnightcommnader "mc" in der Konsole/Terminal, der das rpm "entzippt". Das wird benoetigt um eine InstallationsDVD zu erstellen.

Zu beruechsichtigen ist allerdings auch, dass das openSuSE unentgeldlich abgegeben wird und es daher auch nicht gerecht waere all zu hohe Ansprueche zu stellen an eine Firma, die eigentlich ihre Mitarbeiter bezahlen und Gewinn machen soll.

Hoffe mit den kleinen Hinweisen und Warnungen niemanden abgeschreckt zu haben das Linux auszuprobieren. Viel Spass beim Experimentieren und Schaffen mit Suse's Linux.


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