Suse-CTO Jürgen Geck verlässt Novell

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Max Jonas Werner
28.03.2006

Wie die Branchenzeitschrift CRN berichtet, wird Suses ehemaliger Chief Technology Officer Jürgen Geck Novell Ende der Woche verlassen. Die Trennung soll einvernehmlich stattgefunden haben. Eine nicht genannte Quelle soll laut CRN gesagt haben, dass Geck bei Novell "nichts mehr zu tun" habe. Er sein "ein Denker, ein Stratege, dessen Sicht nicht mit Novell" übereinstimme, zitiert CRN weiter. Jürgen Geck will sich eigenen Aussagen zufolge wieder kleineren Firmen zuwenden. Nach zehn Jahren bei Suse und Novell sei es Zeit für einen Wechsel.

Mit Geck verliert Novell ein weiteres Suse-Urgestein. Er arbeitete seit 1997 für Suse, stieg im Jahr 2000 zum Vice President auf. Geck war maßgeblich an der Entwicklung des Enterprise Servers beteiligt, sowie am Administrationstool Yast. Seit 2003 leitete er als CTO der Suse Linux AG die technische Entwicklung.

Mit seinem Weggang reiht sich Jürgen Geck in die lange Schlange an Managern ein, die Novell in den vergangenen Monaten verließen. Angefangen hatte es mit Vice Chairman Chris Stone, ihm folgte der CTO Alan Nugent, dann Ex-Suse-CEO Richard Seibt (siehe Artikel "Großes Manager-Entsorgen bei Novell") und Suse-Mitgründer Hubert Mantel. Wie immer äußert sich Novell nicht zu dem Verlust.

Kommentare
Re: Suse-CTO Jürgen Geck verlässt Novell
Dieter Drewanz, Dienstag, 28. März 2006 17:02:09
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Wo sind die ehemaligen S.u.S.E. Gruender und was machen diese nun heute? Bei meiner Suche im Internet habe ich nicht viel finden koennen.



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Re: Suse-CTO Jürgen Geck verlässt Novell
Max Jonas Werner, Dienstag, 28. März 2006 17:39:43
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Hallo Dieter,

die Firma Open-Xchange hat einige Suse-Manager und wohl auch Entwickler aufgenommen. Open-Xchange ist eine Groupware-Lösung und die Kernkomponente des Suse Linux Openexchange Server (SLOX), dessen Entwicklung Novell vor einigen Monaten eingestellt hat. Open-Xchange entwickelt SLOX nach der Einstellung durch Novell unter dem Namen Open-Xchange Server weiter.

Auch Richard Seibt ist mit Open-Xchange stark verbandelt, letztes Jahr gab er bekannt, selbst in die Firma zu investieren. Er sitzt dort auch im Board of Directors.

Max


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