Studienarbeit zum Thema Freie Software und Open Source

Studienarbeit zum Thema Freie Software und Open Source

Hallo,

Wer sich für geschichtliche Hintergründe und soziale Aspekte von Freier Software und Open Source interessiert: Meine Studienarbeit (PDF, 155 S., 2,3 MB, 1,0) “Zwischen Modelleisenbahn und Todesstern. Die Hacker-Ethik und die Entwicklung von Freier Software und Open Source” steht zum Download zur Verfügung unter: http://www.ulrich-hansen.de/hansen-opensource.pdf

Die Arbeit versucht eine Einordnung des Phänomens “Freie Software” in die Geschichte der Computerentwicklung und richtet den Fokus auf die sozialen Motive der Beteiligten.

Wichtig waren mir Verständlichkeit (auch für Fachfremde), Nachvollziehbarkeit der Argumentation und die Vermeidung von Einseitigkeit.

Viel Spaß beim Lesen – und über Feedback würde ich mich freuen.

Ulrich Hansen
http://www.ulrich-hansen.de

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8 Kommentare
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perf
19 Jahre her

….: Ist diese Studienarbeit wirklich unter Microsoft Word 9.0 geschrieben worden? Unter den Dokumenteigenschaften wird es zumindest so angezeigt. Gerade eine Arbeit über Open Source und freie Software wäre doch eine hervorragende Gelegenheit zum Ausprobieren derselben. Openoffice ist eine tolle Alternative zu Word, LaTeX ebenso.
Schade eigentlich. Ansonsten ist die Arbeit ja ganz interessant.

Gruß,

perf

Ulrich Hansen
19 Jahre her
Reply to  perf

(Seufz) Diese Frage hatte ich befürchtet. Die Antwort ist Ja. Ich hatte anfangs mit OO experimentiert, aber da musste ich zeitweise unterwegs auf meinen alten 486er Laptop ausweichen – Word 6.0 auf Win 95 läuft da klasse, OO überhaupt nicht, da funktioniert ja nicht einmal X (bzw. nur sehr langsam). Und später hätte die Nacharbeit bei der Formatierung jedes vernünftige Maß gesprengt. Immerhin: Der alte 486er-Laptop dient inzwischen als Server für meine Webpräsenz (unterhalb der Einstiegsseite, habe mir die Einarbeitung in BIND noch für den nächsten Winter aufgehoben…), da läuft ein formidables Debian Woody drauf. BTW: Karl May hat auf… Mehr »

Paul Puschmann
19 Jahre her

Ich finde das Dokument trotz der vielen Fußnoten (685) interessant und werde es mir daher alles mal genauer durchlesen.

Ich kann mir ehrlich gesagt kaum vorstellen, dass Word die 685 Fußzeilen schafft.

Paul

Ulrich Hansen
19 Jahre her
Reply to  Paul Puschmann

Danke für das Interesse! Zu den Fußnoten: Sie dienen dem Leser als Beleg dafür, dass man keinen Quatsch erzählt. Ich finde, gerade in Bezug auf GNU/Linux und Open Source haben sich viele Mythen etabliert: So heißt es sogar in wissenschaftlichen Texten, dass der Ursprung des GNU-Projekts in Stallmans Frustration über einen proprietären Druckertreiber begründet sei (Brügge u.a.: Open-Source-Software, S. 30). Anderswo heißt es, die Einführung von Unix am MIT sei schuld gewesen (Möller: Die heimliche Medienrevolution, S. 60); gemeint sein kann aber höchstens Twenex, und das war nicht unixartig. Etwas Recherche sorgt da für ein differenzierteres Bild, und muss in… Mehr »

arebenti
19 Jahre her

Was mir daran gut gefällt ist die sehr breite Sammlung, aber für einen Journalisten hätte ich mir auch einen journalistischen reflexiven Blick gewünscht. Was meine ich damit? “Rezeptionsgeschichte” von Linux ist die Geschichte von journalistischen Narration, Community-Hermeneutik, einer Erklärungsfindung. Nicht alle diese kolportierten Ansätze sind gut, richtig oder durchdrungen. Nicht alles, was zusammengehört ist erwähnt. Nicht alles wird zutreffend erklärt. Das Medienphänomen Linux besteht aus “Geschichten”. Bei den “Legenden” blickt das ein Stück weit durch. Was du zum Beispiel auch bei den meisten Quellen findest, ist die kritiklose Übernahme des “Histörchens”. Viele Leute waren zu diesen Zeiten ja noch gar… Mehr »

Ulrich Hansen
19 Jahre her
Reply to  arebenti

Hallo Arebenti! Danke für die Kritik! Allerdings würde mich sehr interessieren, was Du selbst als grundlegende Motivation ansiehst – da Du meine aus der wenigen bestehenden Literatur relativ vollständig zusammengetragenen Ergebnisse als grundfalsch ansiehst. Zu den Geschichten: Da gebe ich Dir recht. Ich denke, was die Darstellung des Phänomens “Freie Software” bzw. Linux angeht, sind wir etwa soweit, wie es die Betrachtung der Automobilindustrie Anfang des letzten Jahrhunderts war: Es werden Geschichten großer Männer erzählt, Anekdoten und firmenspezifisches, es fehlen aber noch generelle Betrachtungen, etwa der Organisationsweisen, der gesellschaftlichen Wirkung und der Technikfolgen. Das aufzulösen habe ich ein Stück weit… Mehr »

Max
19 Jahre her

Sehr lesenswert deine Arbeit, allerdings geht der Link zu dem kompletten Interview
mit Joseph Weizenbaum nicht mehr.
mms://wstreaming.zdf.de/zdf/zdf/050308_weizenbaum_h.wmv

Gibt’s das Interview noch im Netz?

Ulrich Hansen
19 Jahre her
Reply to  Max

Hallo Max!
Stimmt. Der Link hat sich verändert, ist jetzt:

mms://ms.mdcs.dtag.de/zdf/zdf/050308_weizenbaum_h.wmv

Am langfristig sichersten ist es, die Story aufzurufen, unter

http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/27/0,3672,2275067,00.html

und dann auf das Videosymbol rechts oben zu klicken.
Danke für den Hinweis!
Uli

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