Umstellung

Strato nimmt Open-Xchange

Strato nimmt Open-Xchange

Markus Feilner
05.07.2011
Ein weiterer Provider hat sein Webportal auf die freie Groupware Open-Xchange umgestellt. Ab sofort können Kunden von Strato in der Online-Oberfläche "Communicator" E-Mail, Kontakte, Termine und Informationen von diversen Social Networks zentral verwalten.

Open-Xchange findet bei Hostern und Providern immer mehr Verbreitung: Nach 1u1 und diversen nationalen Providern gab heute auch der nach eigener Aussage "zweitgrößte europäische Anbieter von Internet-Speicherplatz und Web-Anwendungen" Strato bekannt, seinen Benutzern mit dem Open-Xchange Webportal unter dem Namen "Communicator" Groupware-Funktionen zur Verfügung zu stellen. In die AJAX-Oberfläche lassen sich auch externe Informationen einbinden, zum Beispiel Newsfeeds, Wettermeldungen oder Daten aus sozialen Netzwerken wie Facebook, LinkedIn oder Xing.

Neu bei Strato: Hinter dem Communicator verbirgt sich Open-Xchange.

Das neue Portal stehe, so die Ankündigung, allen Neukunden (mit Accounts für Mail, Hosting oder Webshop) ab sofort zur Verfügung. Bestandskunden würden nach und nach migriert. Zusätzlich bietet Strato mit MailPro3 ein neues Paket an, das für 10 Euro/Monat drei Premium-Postfächer und 22 Basis-Postfächer bietet. Enthalten sind dabei auch die eigene Domain und eine Webseite. Aktuelle Kunden mit der Basis-Version können kostenlos für drei Monate die Premium-Version testen, danach fallen 5 Euro/Monat an.

Erst die Premium-Variante bringt die Integration der sozialen Netze, Groupware-Funktionen und die Synchronisation mit Smartphones und modernen Handys. Über Active Sync gelingt das laut Strato zum Beispiel mit iPhone, iPad, Android-Geräten und Windows Mobile Phones.

Der Tarif für MailPro3 beinhaltet eine einmalige Einrichtungsgebühr von 7 Euro und verlangt eine Vertragslaufzeit von 12 Monaten. Bis zum 31 Juli läuft das kostenlose Testangebot für aktuelle Basis-Kunden und beinhaltet auch die bei Strato standardmäßigen Anti-Spam-Filter. Das Tochterunternehmen der Telekom verweist mit seinen Online-Speicher-Produkten wie Hidrive,Homepage-Komplettpaketen, dedizierten und virtuellen Servern aktuell auf mehr als 1,4 Millionen Kunden mit 4 Millionen Domains.

Open-Xchange ist der Open-Source-Nachfolger des Suse Linux Openxchange Servers (SLOX). Mit einem (proprietären) Outlook-Plugin, dem Oxtender (aktuelle Version: Oxtender2) und der zugehörigen Serverkomponente können auch Windows-Nutzer auf die Daten zugreifen.

Open-Xchange wendet sich in letzter Zeit zunehmen hin zu Hostern und Providern. Ein Blogeintrag von Linux-Magazin Online über die Situation freier Groupware-Produkte findet sich hier, ein aktueller Vergleichstest erscheint in der nächsten Ausgabe des Linux-Magazins (09/11).

Ähnliche Artikel

Kommentare

Aktuelle Fragen

PCLinuxOS Version 2014.08 "FullMonty" Umstellung auf deutsch
Karl-Heinz Welz, 19.12.2014 09:55, 3 Antworten
Hallo, liebe Community, ich bin 63 Jahre alt und möchte jetzt nach Jahrzehnten Windows zu Linux...
ICEauthority
Thomas Mann, 17.12.2014 14:49, 2 Antworten
Fehlermeldung beim Start von Linux Mint: Could not update ICEauthority file / home/user/.ICEauth...
Linux einrichten
Sigrid Bölke, 10.12.2014 10:46, 5 Antworten
Hallo, liebe Community, bin hier ganz neu,also entschuldigt,wenn ich hier falsch bin. Mein Prob...
Externe USB-Festplatte mit Ext4 formatiert, USB-Stick wird nicht mehr eingebunden
Wimpy *, 02.12.2014 16:31, 0 Antworten
Hallo, ich habe die externe USB-FP, die nur für Daten-Backup benutzt wird, mit dem YaST-Partition...
Steuern mit Linux
Siegfried Markner, 01.12.2014 11:56, 2 Antworten
Welches Linux eignet sich am besten für Steuerungen.