Steve McIntyre ist neuer Debian-Projektleiter

Steve McIntyre ist neuer Debian-Projektleiter

Das Ergebnis der Mitgliederwahl steht fest: Im dritten Anlauf hat sich der Debian-Veteran Steve McIntyre bei der Wahl zum Debian Projektleiter (DPL) durchgesetzt.

Bereits 2006 und 2007 hatte sich McIntyre zur Wahl gestellt; er arbeitet bereits seit 1996 am freien Betriebssystem mit. Dieses Mal hat es geklappt: Am 17. April übernimmt er den Posten als Projektleiter von Sam Hocevar, der nicht wieder zur Wahl angetreten war. McIntyre hatte mit Raphael Hertzog und Marc Brockschmidt zwei Mitbewerber, für die Stimmenwerbung hatten die Kandidaten drei Wochen Zeit. Mit 1075 Entwicklern gab es mehr Wahlberechtigte als je zuvor, rund 49 Prozent der wahlberechtigten Entwickler haben in diesem Jahr ihre Stimme abgegeben. Die Auswertung erfolgt nach dem relativ komplexen Condorcet-System. Hierbei ordnen die Wähler die Kandidaten nach Rang, der Gewinner gilt nach der Auswertung als Mehrheitsalternative. Auf der Debian-Projektseite finden sich ausführliche Auswertungen und Ergebnisse der Wahl.

Steve McIntyre hatte in seinem Wahlprogramm den Schwerpunkt auf eine verbesserte Kommunikation zwischen den Entwicklern gesetzt und betrachtet dies als eines der Hauptprobleme bei der freien Distribution. Der neue Projektleiter wird voraussichtlich die nächste stabile Version 5.0, Codename “Lenny”, verantworten, die noch in diesem Jahr veröffentlicht werden soll. Er hat den Posten zunächst für ein Jahr, dann finden die nächsten Wahlen statt.

E-Mail Benachrichtigung
Benachrichtige mich zu:
0 Kommentare
Älteste
Neuste Beste Bewertung
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Nach oben