Alles-Scanner

SquidClamav 5.0 bringt Support für erweiterte Regular Expressions und setzt auf Positiv-Listen

SquidClamav 5.0 bringt Support für erweiterte Regular Expressions und setzt auf Positiv-Listen

Anika Kehrer
15.02.2010 In der neuen Hauptversion des Virenscanners für den Webproxy Squid hat der Entwickler Gilles Darold Eigenschaften erweitert und Entwicklerhilfen eingebaut.

Als Default-Einstellung scannt SquidClamav nun alle Downloads. Der Admin stellt nur noch ein, was nicht gescannt werden braucht, wobei die Konfigurationsdatei einige Vorschläge zur Hilfestellung bereit hält. Darüber hinaus kann der Admin neuerdings einzelne User (trustuser) oder einzelne Clients (trustclient) festlegen, die Scans abbrechen dürfen. Admins dürfen jetzt zudem Extended Regular Expressions verwenden. Als Ergebnis eines Feature-Requests kann SquidClamav schließlich Failover auf bis zu fünf Clamd-IP-Adressen durchführen.

Für Entwickler hat der Autor Gilles Darold, der seit Jahren in der Community aktiv ist und an diversen Projekten arbeitet, Build- und Paketierungshilfen hinzugefügt. Der herunterladbare Tarball enthält das neue Verzeichnis Packages/, in dem Hilfsdateien zum Paketieren für Debian, Slackware und RPM bereit liegen. Die neue Datei bootstrap.sh soll helfen, den Buildprozess anzupassen.

Die GPLv3-Software liegt auf der neuen, Anfang Februar 2010 eingeführten Projektwebseite zum Download bereit. Version 5.0 von SquidClamav ist nicht abwärtskompatibel mit alten Konfigurationsdateien, warnen die Release Notes. Die letzte Major-Version 4.0 stammt von März 2009 und führte die Trust-Cache-Option ein, bei der SquidClamav HTTP-Seiten nicht scannt, wenn sie sich bereits im Squid-Cache befinden.

Ähnliche Artikel

  • Squid als Spiel- und Social-Network-Bremse
    Mit Squid kontrollieren Sie den HTTP-Datenverkehr schnell und einfach, ohne die Nutzer allzusehr einzuschränken.
  • Zugangskontrolle
    Das Internet gehört für Kinder inzwischen zum Alltag, bringt aber auch unerwünschte Inhalte ins Haus. Neben einem wachsamen Auge helfen die richtigen Tools, um ungeeigneten Content von Kindern fern zu halten.
  • Privoxy und Webcleaner im Test
    Bild: A.25.04.819 Normalerweise hat ein Nutzer kaum Kontrolle darüber, welche Daten über den Browser auf seinen Rechner ein- und ausgehen. Content-Filter helfen, sowohl die Privatsphäre des Surfers zu wahren als auch die Werbeflut einzudämmen.
  • Kommerzieller Filterproxy Safesquid
    Wer zu Hause sicherer surfen und seine Kinder vor zweifelhaftem Web-Content schützen möchte, der muss einen entsprechenden Filter einrichten. Das kommerzielle, aber für Privatanwender kostenlose Tool Safesquid bietet alles dazu Notwendige, zeigt aber kleine Schwächen.
  • Aktuelle Software im Kurztest

Kommentare

Aktuelle Fragen

Tails Update
Val Lerie, 11.01.2016 10:51, 0 Antworten
Hallo zusammen, updaten > update Speichern unter > Persistent nicht möglich, mit der Meldung;...
Recoll
Jürgen Heck, 20.12.2015 18:13, 4 Antworten
Wie kann man mit Recoll nach bestimmten Zeichen/Satzzeichen bzw. Zeichenkombinationen suchen, z....
Wings Platinum 4 auf Linux?
Bodo Steguweit, 18.12.2015 11:37, 4 Antworten
Hallo in die Runde ich nutze für meine Diashows Wings Platinum 4 als Diareferent. Arbeite jetzt...
Bandbreite regulieren
Georg Armani, 25.11.2015 16:50, 1 Antworten
Hallo, ich bin ein Neuling in Sachen Linux und hoffe auf Hilfe. Ich habe zwei Windows Rechner...
Windows 10 verhindert LINUX
Hans Wendel, 17.11.2015 17:47, 7 Antworten
Hallo alle, mit einem W10-Laptop (vorher war Win7) wollte ich LINUX ausprobieren. Alles, was ni...