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Madrid steht auf Rails

Spanien eröffnet Madrid-on-Rails-Center für Unternehmen

11.06.2009 Mit einer Reihe von Projekten will die Stadt Madrid den örtlichen Mittelstand auf Trab bringen. Vor einer Woche eröffnete das Informations- und Trainingscenter Madrid on Rails, das den Unternehmen quelloffene Software als Marktvorteil nahe bringen soll.

Software as a Service (SaaS) ist eines der Angebote des Zentrums. Firmen nutzen diese beispielsweise für CRM und sollen damit einerseits flexibler werden, andererseits IT-Kosten sparen. Das am 3. Juni eröffnete Institut will weiterhin Dienstleistungen erbringen, die von Beratung über Training bis hin zur Softwareentwicklung reichen. Geldgeber des 1,3 Millionen Euro teuren Projekts ist die Stadt Madrid und das spanische Ministerium für Industrie, Handel und Tourismus. Auch einige Firmen unterstützen das Zentrum, darunter HP, Google, AMD und Sun.

Die OSOR berichtet, dass kleine und mittlere Unternehmen in der Einrichtung ihre Businesspläne besprechen können. Daraufhin soll eine Beratung erfolgen, welche Art von Open-Source-Software nützlich wäre. Die öffentliche Einrichtung will auch dabei helfen, die Entwicklung oder Anpassung der entsprechenden Software anzustoßen. Grundsätzlich sollen die Firmen mittels IT wettbewerbsfähiger werden.

Open Source spielt wegen der Anpassbarkeit und fehlender Lizenzkosten eine Schlüsselrolle. "Kleine Unternehmen sollen sich angewöhnen, viel Informationstechnologie zu nutzen" , zitiert OSOR Miguel Angel Villanueva, bei der Stadtverwaltung zuständig für Wirtschaft und Arbeit. "Diese Programme müssen nicht viel Geld kosten. Wir bieten ihnen quelloffene Software an und helfen, falls nötig, sie für spezielle Bedürfnisse anzupassen." Ruby on Rails scheint für das Madrid-on-Rails-Zentrum auch eine besondere Rolle zu spielen. Laut OSOR will das Zentrum nicht weniger erreichen, als Madrid zum weltweiten Führer für die Technologien Rails und Open-Source-Software zu machen, das Innovationen für KMUs fördert.

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