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Vielfalt erwünscht

Sourceforge mit mehr Versionsverwaltungen

14.03.2009 Sourceforge, der bekannte Hoster zahlreicher Open-Source-Projekte, erweitert sein Repertoire um verschiedene Versionsverwaltungen, darunter Git.

Sourceforge dürfte den meisten Anwendern von Open-Source-Software ein Begriff sein: Die Internetplattform gibt tausenden von Software-Projekten seit Jahren ein virtuelles Zuhause. Dazu gehört auch die Nutzung der Versionsverwaltungssysteme Subversion und CVS.

Nun erweitert die Plattform ihr Angebot: Zusätzlich dürfen Projekte ihren Code nun auch über Bazaar, Git und Mercurial ein- und auschecken.

Der Einsatz mehrerer Versionsverwaltungen macht durchaus Sinn, denn diese befriedigen unterschiedliche Ansprüche. Linus Torvalds entwickelte Git beispielsweise, weil es zum damaligen Zeitpunkt keine freie Alternative gab, welche die Ansprüche der Kernel-Entwickler befriedigt hätte.

Einige Projekte wechseln auch erst nach einiger Zeit zu Sourceforge: Sie brauchen in diesem Fall keine neue Syntax zu erlernen. Während MySQL, Launchpad und die Linux Foundation bereits seit einiger Zeit auf Bazaar setzen, gehören zu den bekannteren Mercurial-Nutzern das ALSA-Projekt, NTFS-3g und OpenJDK.

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Infos zum Autor

Kristian Kißling

Kristian Kißling

Wenn Kristian Kißling nicht gerade für die LinuxCommunity schreibt, arbeitet er als Redakteur bei der Zeitschrift EasyLinux und als Chefredakteur für den Ubuntu User. Am liebsten beschäftigt er sich mit Multimedia- und Unterhaltungssoftware im weiteren Sinne und mit neuer Open-Source-Software, die überraschende Fähigkeiten zeigt.

Zum Blog von Kristian Kißling →


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