Wer einen schlanken Bildbetrachter für Gnome sucht, sollte einen Blick auf Solang riskieren, der sich zur Zeit noch im Alpha-Stadium befindet. Als Entwickler der in C++ geschriebenen Software betont Santanu Sinha, es handele sich nicht um einen Klon des in Mono geschriebenen F-Spot.
Beide Programme, F-Spot und Solang, würden Features enthalten, die sich beim jeweils anderen nicht finden. Wichtig sei ihm für seine Software vor allem die Geschwindigkeit: Sie soll auf seinem alten Rechner laufen. Zum Bearbeiten von RAW-Fotos gebe es andere Programme wie RAWStudio, Gimp oder Cinepaint.
Momentan importiert Solang in der Version 0.1 Fotos aus diversen Verzeichnissen und per PTP auch von Kameras und zeigt diese an. Beim Herunterladen und auch danach kann der Anwender diese mit Tags versehen. Er durchsucht die Fotos nach mehreren Dati und Fotoeigenschaften, dazu gibt es eine dunkel gehaltene, recht ansehnliche Oberfläche sowie basale Bearbeitungsfähigkeiten.
Das klingt nicht besonders aufregend, was kein Wunder ist, da es sich um die Versionsnummer 0.1 handelt. Version 0.2 befindet sich bereits in Planung. Darin sollen paginierte Views einen Performance-Gewinn bringen und die Browser-Ansicht eine Zoom-Funktion erhalten. Bilder soll man in Version 0.2 auch stapelweise verarbeiten können, zudem wird man bestimmte Bearbeitungsschritte (Umdrehen, Rotieren, Skalieren) rückgängig machen können. Auch den automatischen Export ausgewählter Bilder in ein bestimmtes Verzeichnis soll die Software ermöglichen.
Wer die frühe Version 0.1 von Solang testen will, findet den Quellcode der Anwendung hier. Für Ubuntu 9.10 (Karmic Koala) stehen zudem bereits Pakete im Repository bereit.







