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Recht fern

Software Freedom Law Center gründet Dependance in Neu Delhi

31.08.2010
Das Software Freedom Law Center (SFLC) gründet mit Sponsorengeldern eine Vertretung in Indien, die von einer indischen Juristin und Bildungsaktivistin geleitet wird.

Sinn des SFLC, Neu Delhi/Indien ist die Gewährung rechtlichen Beistands für indische Institutionen, die das Leben in Indien mittels freier Software verbessern wollen. Konkret sollen Open-Source-Entwickler Beratung und Rechtsbeistand in Sachen Organisation und freier Lizenzierung erhalten. Die Gründung soll am ersten September auf einer SFLC-Konferenz offiziell gemacht werden, heißt es in der Mitteilung des SFLC.

An der Spitze der indischen Ausgründung steht Mishi Choudhary. Sie besitzt indische Bachelor-Abschlüsse in Politik und Recht, außerdem einen amerikanischen Master-Abschluss in Recht, den sie mit Hilfe des ersten internationalen SFLC-Stipendiums an der Columbia Law School abgelegt hat und für den sie dort als herausragende Studentin geehrt wurde. Davor hatte die aus Neu Delhi stammende Inderin als Anwältin unter anderem am am obersten indischen Gericht mit geistigem Eigentum und Informationstechnologie zu tun. Mit dem SFLC arbeitet sie als Sprecherin und Repräsentantin schon seit 2005 zusammen.

Finanziert wird das neue SFLC Indien mit einem Stipendium des Open Society Foundation, eine Stiftung des ungarisch-amerikanischen milliardenschweren Investoren und Bush-Gegners George Soros, der für die finanzielle Unterstützung von Oppositionsbewegungen im mittleren und fernen Osten bekannt ist. Vera Franz, die als Programmmanagerin bei der Open Society Foundation arbeitet, beschreibt die Förderung des SFLC Indien als "Ressource, um Indiens junge kreative Technologen eine freie und kollaborative Zukunft gestalten zu lassen, die nicht nur das Lernen und Leben in Indien verbessert, sondern auch weltweit."

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