Aktuell gibt es vom neuen Miro 4.0 noch kein Ubuntu-Paket — auch nicht im offiziellen PPA. Wir zeigen, wie man unter Ubuntu 11.04 den Quellcode übersetzt.
Die Anleitung bezieht sich auf ein aktuelles Ubuntu 11.04. Für andere Distributionen könnte dieser Weg auch funktionieren, allerdings heißen hier oft die Pakete etwas anders.
Zunächst lädt man das Quellcode-Archiv von der Webseite herunter und entpackt es in ein Verzeichnis der Wahl. Dann öffnet man ein Terminal (Strg+Alt+T) und wechselt in das Unterverzeichnis
cd miro-4.0/linux
Bevor man dort Skripte ausführt, spielt man über das Software-Center die folgenden Pakete auf den Rechner:
* build-essential
* python-pyrex
* python-gobject-dev
* libgtk2.0-dev
* libwebkit-dev
* libavformat-dev
* python-mutagen
* python-libtorrent
Anschließend tippt man in ein Terminal im eben erwähnten Miro-Verzeichnis den Befehl
./test.sh
ein. Das Skript testet nun, ob Miro auf der Plattform funktioniert und bricht ab, wenn eine Abhängigkeit nicht erfüllt wird bzw. ein Python-Modul fehlt. Sind alle Abhängigkeiten erfüllt, kommt das Skript zum folgenden Ergebnis:
Ran 493 tests in 225.677s
OK
Skipped: miro.test.infolisttest.InfoListCocoaTest: only_on_platform (‘osx’,)
Skipped: miro.test.sparkletest tests: not osx
Nun sollte Miro einsatzbereit sein. Sie starten die Software über
./run.sh







Ich schätze, dass man auch noch python-gtk2-dev installieren sollte.
Dieses Paket wird, gemäß meinem Paketlog, als Abhängigkeit automatisch mit installiert.
funktioniert auch mit Lucid Lynx
Danke für die Info!