Mark Shuttleworth, Hauptsponsor von Ubuntu, muss seine Distribution wohl noch ein paar Jahre länger unterstützen, schreibt Computerworlduk.com. In einem Interview mit dem Online-Magazin erklärte der südafrikanische Milliardär, die Dienstleistungen rund um Ubuntu brächten dem Unternehmen im Jahr zwar mehrere Millionen Dollar ein, das genüge aber nicht, um die Kosten zu decken. Er gehe davon aus, so der Artikel, noch drei bis fünf weitere Jahre Geld in Ubuntu zu investieren.
Shuttleworth sieht allerdings keinen Grund am Geschäftsmodell von Ubuntu zu zweifeln: Mit dem Desktop lasse sich heutzutage ohnehin kein Staat mehr machen, Dienstleistungen seien der einzige Schlüssel, um in diesem Umfeld erfolgreich zu sein. Über die momentane wirtschaftliche Krise macht er sich in seinem Blog zwar Gedanken, kommt im Interview aber zu dem Schluss, dass sie dem Geschäftsmodell Linux eher helfe als schade.
Dass Shuttleworth mit der Distribution Ubuntu an sich keine kommerziellen Pläne verfolgt, hat er in der Vergangenheit immer wieder bekräftigt: Es werde keine kostenpflichtige Pro-Version von Ubuntu geben, die Distribution werde immer frei sein.



